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Die Bedrohung durch den Computerwurm Stuxnet ist möglicherweise noch nicht ausgestanden. Innenminister Thomas de Maizière, sagte in einem Interview, dass es erste Kopien des ausgeklügelten Schadprogramms gebe. Hacker könnten mit den Varianten neuartige Angriffe durchführen.

Die Nachahmung von Stuxnet sei zwar kompliziert, “aber in bescheidenerem Umfang gibt es das bereits, deswegen müssen wir uns gegen solche Programme so gut wie nur irgend möglich wappnen”, sagt der Minister in einer NDR-Reportage, die am späten Mittwochabend ausgestrahlt wird.

Auf die Frage, ob Deutschland gegen Cyberangriffe gerüstet sei, antwortet der Präsident des deutschen Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, in demselben Bericht: “Ich sage ganz offen, bei einem Innentäter bekommen wir Probleme.” Als Innentäter gelten Saboteure, die weitverzweigte Computer-Netzwerke von Regierungen, Militäreinrichtungen oder Unternehmen durch Einfügen von Viren direkt infizieren.

Stuxnet gilt als intelligentes Sabotage-Werkzeug, das das iranische Atomprogramm deutlich zurückgeworfen haben soll. Der Computerwurm attackierte nur Industrie-Steuerungsanlagen von Siemens, und zwar ausschließlich in einer Konfiguration, wie sie für Zentrifugen zur Anreicherung radioaktiven Materials typisch sei. Deswegen – und auch mit Blick auf den enormen Entwicklungsaufwand – werden westliche Geheimdienste dahinter vermutet.

Kaspersky-Experte Alexander Gostev hatte im Interview mit silicon.de bereits kurz nach dem Auftauchen von Stuxnet, davor gewarnt, dass es sich bei dem Schädling um den “Prototyp einer Cyberwaffe” handelt.

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