Deutsche Firma produziert Linux-Smartphone

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Die deutsche Firma Golden Delicious arbeitet an einer neuen Version des Linux-Smartphone OpenMoko. Um das Projekt war es zuletzt still geworden, nun geht es offenbar Schlag auf Schlag. Das neue Gerät soll bereits Ende dieser Woche vorgestellt werden.

Wie es in einem aktuellen Wiki-Eintrag der OpenMoko Community heißt, soll das Gerät der Firma Golden Delicious unter dem Namen GTA04 präsentiert werden. Termin dafür ist die Konferenz Fosdem, die am 5. und 6. Februar in Brüssel stattfindet.

Der Name weist auf die Vorgängerprodukte hin: GTA01 war das Neo 1973, GTA02 das FreeRunner, und GTA03 der nicht fertiggestellte Nachfolger des FreeRunner. Das GTA04 soll aktualisierte Hard- und Software bringen, das rundum erneuerte Mainboard in das Gehäuse des FreeRunner passen, so dass sich vorhandene Geräte aufrüsten lassen.

Das Open-Source-Smartphone soll voraussichtlich einen Omap-Prozessor DM3730 mit einem ARM-Kern enthalten, der mit bis zu 1 GHz getaktet werden kann. Im Gespräch ist allerdings auch der OMAP-Prozessor 3530, der nur bis 720 MHz getaktet werden kann.

Weitere Ausstattungsmerkmale: UMTS (HSPA), USB-, Video- und Audio-Anschlüsse, WLAN, Bluetooth, Radioempfänger, GPS, einen barometrischen Höhenmesser, Beschleunigungsmesser, Kompass, Gyroskop, einen Kamera-Anschluss (aber keine eingebaute Kamera) sowie 512 MB RAM und 512 MB Flash-Speicher.

Als Betriebssystem stehen weiterhin die aktuelle Version von Debian zur Verfügung sowie neue Versionen der Distribution Qtmoko, die aus den Distributionen Debian und Qtopia besteht. Als Liefertermin ist derzeit Ende März im Gespräch, der Preis ist nicht bekannt.