CIOs loben die CeBIT

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Das CIO-Netzwerk CIOcolloquium hat der diesjährigen CeBIT einen “ausgesprochen guten Start mit positiver Stimmung” bescheinigt. Die Fokussierung der Messe auf die vier Kerngebiete professionelle IT (pro), öffentliche Verwaltung (gov), Forschung (lab) und Consumer (life) habe sich bewährt.

Dr. Thomas Endres, Bild: CIOcolloquium
Dr. Thomas Endres, Bild: CIOcolloquium

“Die Verknüpfung der verschiedenen Facetten auf einer Messe ist äußerst hilfreich für die Anwender”, sagte Dr. Thomas Endres, Präsident des CIOcolloquiums und Leiter Konzern-Informationsmanagement der Deutschen Lufthansa. So könnten professionelle IT-Anwender einen Blick in die Consumer-Welt werfen, um die Erwartungen der Enduser an IT zu erfahren und Schlussfolgerungen für die Enterprise-IT zu ziehen. Dies trage der zunehmenden “Consumerization” der IT Rechnung. Entwicklungen aus dem Consumer-Bereich hielten mehr und mehr Einzug in die professionelle IT-Landschaft.

Als nachhaltigen Trend sahen die Teilnehmer einer Veranstaltung des House of CIOs auf der CeBIT die “agile IT” an – also die zunehmende Geschwindigkeit, mit der IT immer rascher ändernde Geschäftsprozesse ermöglichen muss. Die Transformation der Unternehmensprozesse in die digitale Welt sei eng verbunden mit Prozessinnovationen, die künftig gleichauf mit Produktinnovationen zu sehen seien. “Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse ist der entscheidende Faktor für die Zukunft der Unternehmen in praktisch allen Branchen”, so Endres.

Wie schon im Vorjahr steht das House of CIOs auf der CeBIT unter dem Motto ‘IT Applied’. “Neben der Technologie zählt vor allem der für das jeweilige Unternehmen richtige Einsatz von IT”, so Endres. ‘IT Applied in Germany’ sei dabei nicht gleichzusetzen mit ‘IT Made in Germany’. Endres appellierte an die deutsche IT-Industrie, ihre Alleinstellungsmerkmale besser herauszustellen und dadurch auch stärker auf dem Gebiet IT Applied zum Zuge zu kommen. “Hierbei sollten sich die deutschen Anbieter nicht nur auf den deutschen Markt beschränken, sondern den weltweiten IT-Markt ins Auge nehmen.”