Massentest für Business ByDesign

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Die Universität Würzburg hat gemeinsam mit der IBIS Prof. Thome AG SAPs Mittelstandssoftware Business ByDesign einem Massentest unterzogen. Ziel des Projektes sei es gewesen, die aktuelle Technologie und die Geschäftsprozesse der Software in ein Lehrkonzept für Hochschulen zu übertragen.

Hintergrund war ein Fallstudienseminar zum Business Integration Trainee (BIT) im zurückliegenden Wintersemester für 150 Studenten der Wirtschaftsinformatik. Im Rahmen des Projektes wurde eine konkrete Unternehmenssituation simuliert. Damit konnten sämtliche Geschäftsprozesse praxisbezogen durchlaufen und auf ihre Stabilität überprüft werden.

Gleichzeitig sollte erstmalig getestet werden, ob die neue Softwaregeneration für die Ausbildung an Großuniversitäten geeignet ist. Eine zentrale Herausforderung des Projektes war es, eine passende Laborsituation zu generieren, in der sich eine moderne integrierte Unternehmenssoftware begreifen und mit ihren Varianten testen lässt. “Dafür ist ein entsprechendes Softwaresystem und sehr viel Produkt- und Kontextwissen notwendig, das an einer Hochschule nicht ohne weiteres verfügbar ist”, erklärt Dr. Andreas Hufgard, Leiter der IBIS Labs, in denen das Projekt durchgeführt wurde.

Die Gründe, warum Business ByDesign zum Einsatz kam, sind nach Angaben der Verantwortlichen vielfältig. Die On-Demand-Lösung habe den Vorteil, dass viele Anwendungen wie das Customer Relationship Management (CRM) oder das Supplier Relationship Management (SRM) bereits integriert sind. Auf diese Weise habe man im Rahmen des Seminars mehrere betriebswirtschaftliche Themen und Methoden einbeziehen und testen können. Hinzu komme der Cloud-Ansatz: Die SAP-Lösung werde nicht vor Ort installiert und müsse damit nicht vom Dozenten gewartet oder aktualisiert werden.

Für die betriebswirtschaftlichen Fallstudien griffen die Studenten online auf das SAP-Angebot zu. “Sie sind dadurch mit den gleichen Bedingungen konfrontiert wie reale SAP-Anwender und können sich daher voll und ganz auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte konzentrieren. Ganz wie im richtigen Berufsleben”, sagt Hufgard.

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