Nokia erwartet Lieferprobleme nach Japan-Katastrophe

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Als Folge der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan rechnet der weltweit größte Handyhersteller Nokia mit Lieferengpässen. Es werde “einige Störungen” bei der Versorgung mit Nokia-Produkten und Dienstleistungen geben, hieß es am Montag aus der Konzernzentrale Espoo bei Helsinki.

Hintergrund seien die für die gesamte a href=”http://www.silicon.de/themen/0,39039086,39001200,00/beitraege_zum_thema_telekommunikation.htm” target=”_blank”>Telekom-Branche geltenden Lücken bei der Lieferung von wichtigen Komponenten und Rohstoffen aus Japan. Gleichwohl erwarte man keine Einwirkungen auf das Geschäftsergebnis im ersten Quartal, hieß es weiter.

Um die Probleme in Grenzen zu halten wollen die Finnen sowohl mit Zulieferern in Japan wie auch in anderen Ländern zusammenarbeiten. Insgesamt würden die Auswirkungen auf das Geschäft noch geprüft, das Bild sei daher noch nicht vollständig. Nokia werde die Situation weiter beobachten und spätestens bei Vorlage der nächsten Quartalszahlen am 21. April weitere Einzelheiten bekannt geben.

Direkt nach der Katastrophe in Japan hatte vor allem die Automobilindustrie die Auswirkungen der unterbrochenen Lieferkette zu spüren bekommen. Nun scheint auch die IT-Branche mehr und mehr mit Problemen zu kämpfen. Analysten gehen inzwischen davon aus, dass auch Apple betroffen sein könnte. Konkret geht es um das iPad 2. Da mehrere Komponenten des Tablets aus Japan kommen, könnte es zu Lieferengpässen kommen, heißt es.

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