Gerüchte um Google Music App für Android

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Derzeit kursiert im Web eine Software, die möglicherweise die neue Version von Android Music 3.0 sein könnte. Spannend ist das, weil diese ein interessantes neues Feature enthüllt.

Möglicherweise enthält die nächste Version von Android Music auch ein Streaming-Feature. Quelle: CNET.com
Möglicherweise enthält die nächste Version von Android Music auch ein Streaming-Feature. Quelle: CNET.com

Das Magazin Techfrom10.com brüstet sich, eine Entwicklerversion des Android-Market bekommen zu haben und darin war auch die neue Music-App enthalten. Interessant ist das, weil diese App offenbar ein Feature enthält, mit dem Musik-Streams in einem Cache für bestimmte Zeit gehalten werden kann.

Seit einigen Monaten wird darüber spekuliert, dass Google einen Musik-Streaming-Service anbieten könnte. So wurde aus Branchenkreisen berichtet, dass Google den Nutzern ermöglichen wolle, Musikbibliotheken von Google-Servern auf Web-Geräte zu streamen. Die App, die jetzt im Umlauf ist, könnte zumindest eine Testversion dieses Dienstes sein.

Immerhin wird der Dienst seit zwei Wochen bei Google getestet, wie US-Medien berichten. Dennoch lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, dass der Musik-Dienst tatsächlich so aussehen wird, wie derzeit kolportiert. Von Google gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme dazu.

Auch die US-Kollegen bei CNET haben inzwischen eine Kopie von Android Music bekommen und besonders interessant sei hier der Bereich für die Einstellungen. So kann der Anwender hier zum Beispiel die Option “Stream Music via Wi-Fi” auswählen oder “Download via Wi-Fi only”. Mit der Funktion “Cache music” kann gestreamte Musik auch vorübergehend gespeichert werden. Verfügt man also über keine Internetverbindung, springt der Cache ein.

Ein Feature, das nicht nur die Nutzer, sondern auch die Musik-Labels interessieren dürfte. Bevor Google mit dieser Software starten kann, muss es zunächst die Lizenzen mit den Inhabern der Rechte abklären. Kleinere Dienste dürfen teilweise bereits Cache-Funktionen anbieten, bei größeren Diensten hingegen sind die Labels noch vorsichtig. Vergangene Woche jedoch hat Amazon einen Streaming-Service gestartet.

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