BlackBerry PlayBook zerlegt

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Auch wenn das PlayBook auf der Software-Seite nicht allen Ansprüchen gerecht zu werden vermag, bei den Komponenten hat Research in Motion keine Kompromisse gemacht.

Seit gestern ist das PlayBook in den Staaten zu haben. Bis zu 699 Dollar muss man für die größte Konfiguration bezahlen. Dafür bekommt man aber auch ein wirklich äußerst schön verarbeitetes Gerät in die Hände.

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Beim Zerlegen fallen dennoch einige Details auf. Das Gehäuse wird nur über Klammern zusammengehalten. Mit einem Spatel muss das Gehäuse aufgestemmt werden. Was wiederum für das PlayBook spricht, ist die Tatsache, dass hier kein Klebstoff verwendet wurde. Um ein iPad 2 zu zerlegen braucht man eine Heißluftpistole. Wer neue Akkus in sein PlayBook bauen will, muss zudem das Motherboard und auch die Lautsprecher herausnehmen.

Auffällig ist auch, dass das Rückteil des Gehäuses keinerlei elektronische Bauteile beherbergt. Alle Komponenten sind in der vorderen Hälfte des Gehäuses untergebracht, daher auch der aufwendige Austausch der Batterie.

Weil das PlayBook auch einen kleineren Bildschirm hat, reichen wohl die 20 Wattstunden (Wh), die die beiden Akkus liefern. Das iPad 2 hat 25 Wh und Motorolas Xoom 24 Wh.

Drei beziehungsweise fünf Megapixel haben die beiden Kameras. Nachteil hier ist, dass die Kameras zusammen mit Kontrollschaltern in einem Teil verbaut wurden. Wer also einen Schalter austauschen will, muss gleich auch noch eine neue Kamera mit kaufen.

Große Teile der Chips stammen von Texas Instruments (TI), so auch der OMAP4430 1GHz, der das PlayBook mit zwei Kernen antreibt. Der NAND-Flash stammt von SanDisk und DRAM kommt von Elpida. STMicroelectronics steuert den Bild-Prozessor bei, und der Audio-Codec stammt von Wolfson. Der Beschleunigungsmesser ist ein Bosch Sensortec BMA150 Digital mit drei Achsen. Das Gyroskop kommt von Invensense.

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