Honeycomb-Tablets von Asus und Sony

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Der Marktforscher IDC hat jüngst prognostiziert, dass sich der Absatz von Tablet-Rechnern in Europa bis zum Jahr 2015 verzehnfachen wird. Die Hersteller sind gewappnet: Sowohl Asus als auch Sony bringen Tablets mit ‘Honeycomb’ auf den Markt – der Version 3.0 des Google-Betriebssystems Android.

Das Asus Eee Pad Transformer ist ein Android-Modell mit einer Zweikern-ARM-CPU Nvidia Tegra 2 und 10,1-Zoll-Bildschirm mit IPS. Die Auflösung beträgt 1280 mal 800 Pixel. Kameras sind hier vorder- und rückseitig angebracht, wobei die vordere eine Auflösung von 1,2 Megapixeln schafft, die hintere aber mit 5 Megapixeln auflöst.

Fotogalerie: Asus Transformer und Sony S1/S2

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Die Verbindung zur Außenwelt baut das Transformer wahlweise per WLAN nach 802.11 b/g/n oder Bluetooth 2.1 +EDR auf. An Anschlüssen gibt es eine kombinierte Klinkenbuchse für Kopfhörer und Mikrofon sowie einen HDMI-Ausgang. Ein SD-Kartenleser ist ebenfalls an Bord.

Die optionale Dockingstation löst das Versprechen des Namensbestandteils ‘Transformer’ ein. Größter Pluspunkt dürfte die von Asus versprochene Laufzeit mit 16 Stunden sein. Außerdem ist das Tablet dünner als Apples iPad, wenn die Tastatur abgenommen wird. Asus nennt einen Startpreis von 399 Euro, der abhängig von der Ausstattung und mit Zubehör allerdings leicht zu übertreffen sein dürfte.

Eine Besonderheit ist, dass der Hersteller den Quelltext des Linux-Kernels veröffentlicht, der auf seinem Honeycomb-Tablet zum Einsatz kommt. Der Quelltext umfasst Treiber und Firmware und ist auf einer Asus-Download-Seite erhältlich.

In Tokio hat auch Sony hat zwei neue Tablets mit Honeycomb vorgestellt. Die Geräte heißen laut Ankündigung vorerst S1 und S2. Das S1 sei “für Multimedia-Unterhaltung optimiert” und das S2 für “mobile Kommunikation plus Unterhaltung”, hieß es. Der weltweite Verkauf soll im Herbst 2011 starten.

Das S1 kommt mit 9,4 Zoll-Display. Das S2 hat dagegen ein Klappdesign mit zwei 5,5-Zoll-Bildschirmen – ersten Bildern zufolge in einem extremen Widescreen-Format. Das S1 verfügt zudem über einen Infrarot-Empfänger und dient auch als Universalfernbedienung von Sony-Heimkino-Elektronik der Bravia-Serie. Mit WLAN und einer Mobilfunkoption – sowohl 3G als auch 4G – sind angeblich beide ausgestattet.

Sony bindet die Tablets mit einer App an seinen Musik- und Film-Streaming-Dienst ‘Qriocity’ an (als Musikdienst auch Music Unlimited genannt). Die Playstation-Integration erfolgt über eine Playstation Suite, mit der Android-Geräte Inhalte kaufen und herunterladen können.

Fotogalerie: 2011: Die besten Tablets in den Startlöchern

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