Google-Gründer spricht bei Windows von Folter

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Folter? Sicher, das Windows-Betriebssystem ist – wie jedes Menschenwerk – nicht perfekt, aber übertreibt Sergey Brin da nicht ein wenig?

Google hat nicht nur ein Betriebssystem für Smartphones und Tablet-PCs sondern auch eines, mit dem man herkömmliche PCs und Laptops antreiben kann: Chrome OS. Google rückt aber Microsoft nicht nur bei Windows Phone 7 und Windows 7 mit neuen Betriebssystemen auf die Pelle, sondern auch mit Worten.

75 Prozent aller Business-User könnten ohne Probleme und sofort auf Rechner mit Chrome OS migriert werden. Und das auch noch mit gutem Grund, denn Windows und andere traditionelle Betriebssysteme würden den Anwender gar “foltern”.

“Microsoft und andere Hersteller von Betriebssystemen [vermutlich meint Brin Apple] quälen den Anwender mit der Komplexität der Verwaltung seines Computers”, so Brin. “Es quält jeden hier im Raum. Es ist ein Modell mit einem fundamentalen Fehler.”

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Aber wie kann man denn der Menschheit diese Bürde nehmen? Man ahnt es vielleicht schon: “Chromebooks haben ein neues Modell, dass Ihnen die Last der Selbstverwaltung eines Rechners nicht auferlegt.” Die Verwaltung, die Anwendungen und die Datenspeicherung übernimmt dabei Google über eine Anbindung in der Cloud.

Das Unternehmen hat sich ja auf die Fahne geschrieben nichts Böses zu tun, aber dennoch müssen derzeit laut Angaben Brins noch 20 Prozent der Google-Mitarbeiter unter Windows leiden. Der große Rest arbeitet mit Macs oder Linux. Aber schon nächstes Jahr soll die Mehrzahl der Google-Mitarbeiter mit Chrome OS arbeiten, hofft Brin. Ab Mitte Juni werden die ersten Chromebooks von Samsung und Acer zu haben sein. So lange müssen wir noch durchhalten.

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