Ein Smartphone mit Symbian und Windows 7

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Um dieses Smartphone zu beschreiben, muss man etwas ausholen. Der japanische Elektronikhersteller Fujitsu hat mit dem Loox F-07C ein Gerät vorgestellt, auf dem zwei Betriebssystem laufen: Symbian und Windows 7. Wer will, kann über eine Docking-Station sogar eine Maus anschließen.

Das Gerät verfügt über einen 4-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 600 mal 1024 Pixeln und hat eine ausziehbare QWERTY-Tastatur. Extra für die Arbeit mit Windows 7 wurde auf der Tastatur ein Trackball untergebracht.

Fujitsu hat in das Gerät einen Intel-Atom-Z650-Prozessor eingebaut, der mit mit 1,2 GHz taktet und 1 GByte Hauptspeicher adressiert. Zudem ist eine 32 GByte große SSD vorhanden. Auf der Rückseite befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera, eine Webcam in der Front löst 0,32 Megapixel auf. Über eine Dockingstation bekommt das Gerät Ethernet-, USB- und HDMI-Anschlüsse. Dann lässt sich Peripherie wie Tastatur, Maus und Bildschirm anschließen.

Laut Hersteller soll das Smartphone im Standby-Betrieb bis zu 350 Stunden durchhalten. Sobald Windows 7 gebootet werde, verkürze sich die Laufzeit jedoch auf zwei Stunden. Wenn der Ladestand auf ein Minimum sinkt, schaltet das Gerät automatisch in den Smartphone-Modus um. Normalerweise kann der Nutzer mit einer Hardware-Taste zwischen den beiden Betriebssystemen wechseln.

In Japan soll das Gerät zur Jahresmitte auf den Markt kommen. Preise wurden bisher weder von Fujitsu noch vom Vertriebspartner Docomo genannt. Unbekannt ist auch, ob und wann das Gerät nach Europa kommt.

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