Facebook-Trend Planking

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Über Facebook und andere soziale Netzwerke verbreitet sich ein Trend: Planking. Ein Planker liegt mit dem Gesicht nach unten und steif wie ein Brett (“plank”) an einem ungewöhnlichen Ort. Das Foto der Aktion zeigt er dann als Trophäe in Facebook.

Bild: Facebook Australia
Bild: Facebook Australia

Planker haben sich in den merkwürdigsten Posen fotografieren lassen: in der Tiefkühltruhe eines Supermarktes, auf dem Querbalken eines Fußballtores und in einem TV-Studio – auf dem Tisch der Nachrichtensprecher.

Besonders auf dem fünften Kontinent hat Planking viele Anhänger – die Facebook-Seite Planking Australia hat bereits über 140.000 ‘Likes’ eingeheimst. Nach Angaben von Reuters hängt das unter anderem damit zusammen, dass der Rugby-Star David Williams bei der Live-Übertragung eines Rugby-Spiels Planking-Einlagen zum Besten gab. Planking sei eine gute Möglichkeit, um sich für einen Moment zu entspannen, erläuterte Williams in der TV-Sendung NRL Footy Show:



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In jüngster Zeit sorgten Planking-Unfälle jedoch für Negativ-Schlagzeilen. Am vergangenen Sonntag starb in Brisbane ein junger Mann beim Versuch, auf einer Balkonbrüstung im siebenten Stock zu “planken”. Ein 20-Jähriger aus dem australischen Bundesstaat New South Wales fiel ins Koma, als er versuchte, sich auf dem Dach eines fahrenden Autos fotografieren zu lassen. Daraufhin forderte die Polizei des Bundesstaates Queensland die Jugendlichen auf, ihre Aktionen sorgsam zu überdenken. Wie die Agentur AFP berichtete, ging die Polizei Queensland mittlerweile gegen drei Planker vor. Der Grund: “Erregung öffentlichen Ärgernisses”.