Nokias Ideen für künftige Handys

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Die Zeichen stehen schlecht für Nokia. Nach Angaben von Reuters betrug der Marktanteil der Finnen in Deutschland im März noch 24 Prozent – im ersten Quartal 2010 waren es 38 Prozent. Nokia hofft auf die Allianz mit Microsoft. Zudem sollen neue Design-Ideen das verlorene Terrain zurückgewinnen.

In Wettbewerben suchen die Finnen nach Ideen für die Verkaufsschlager der Zukunft. Eine Idee nennt sich ‘Nokia E-Cu’. Das Gerät würde sich wenig um das von der EU verordnete Universal-Ladegerät scheren: Es braucht gar keines. Die Körperwärme des Besitzers soll ausreichen, um den Akku mittels Thermogenerator aufzuladen, der Wärme in elektrische Energie umwandelt.

Das ‘Scentsory’ soll laut Nokia “mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen”. Das durchsichtige Gerät scheint im zusammengeklappten Zustand nicht zu viel zu gebrauchen zu sein. Faltet man es jedoch ähnlich wie einen Papierflieger, kommen zwei Displays, eine Kamera und zwei Stereolautsprecher zum Vorschein. Wer es schafft, das Geräte komplett zu falten, kann damit sogar telefonieren. Das Scentsory soll zudem Gerüche aufspüren, übertragen und verbreiten können.

Aus zwei Teilen besteht das ‘Eco Sensor’: einem Touchscreen-Smartphone und einem tragbaren Bauteil, dass die Umgebung analysiert. Das Telefon selbst sieht unspektakulär aus, die Sensoreinheit dagegen muss sich nicht verstecken. Im Gegenteil, sie könnte als Armreif getragen werden. In der Sensoreinheit lassen sich auch eine Solarzelle zur Energieversorgung und ein Bauteil für die Nutzung von NFC-Funktionen unterbringen.

Zu den Ideen gehört ein Modell mit dem Namen ‘Remade’ – das aus wiederverwerteten Getränkedosen, Plastikflaschen und Reifen hergestellt werden könnte. Von letzteren finden sich bei den Finnen vielleicht selbst noch ein paar im Lager. Das Display soll von hinten beleuchtet werden, um Energie zu sparen und die Akkulaufzeit zu erhöhen.

Das von Jeremy Innes-Hopkins entworfene ‘Kinetic’ soll mit Hilfe des Elektromagneten in der unteren Gerätehälfte digitale Informationen in kinetische Energie umwandeln. In der Praxis würde das etwa so aussehen: Bei einem eingehenden Anruf richtet sich das Telefon auf, stupst man es wieder auf die Ablagefläche zurück, wird der Anruf abgelehnt.

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