Forrester: Chromebook ist “unternehmerische Idiotie”

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Der Cloud-Thin-Client Chromebook, den Google vor wenigen Tagen vorgestellt hat, erntet offenbar nicht nur Lob.

Beim Forrester IT Forum in Las Vegas fand der Forrester-CEO George Colony deutliche Worte über Googles Chromebook. Das Chromebook basiert auf Googles Chrome OS, hat keine lokale Festplatte und ist eigentlich nur dann zu gebrauchen, wenn eine Internet-Verbindung besteht. Aus Googles Perspektive, also aus der Perspektive eines Anbieters von Cloud-Diensten gedacht, eigentlich ein schlauer und folgerichtiger Schritt.

“Ich glaube, dass das einer der schwersten Fälle von unternehmerischer Blödheit ist, die ich jemals gesehen habe”, wettert jedoch Colony über Googles Chromebook. Forrester ist nämlich der Ansicht, dass die Menschen immer weniger Internet-Apps sondern immer häufiger mobile Apps verwenden, wenn sie auf der Suche nach Informationen sind. Zu Deutsch: “Das Internet ist voll 90er.”

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iPad und Android hieße jetzt das Gebot der Stunde und nicht irgendwelche Anwendungen im Internet. Denn im mobile Internet sei das Wachstum: 2,2 Milliarden Dollar Umsatz werde hier gemacht und die jährlichen Wachstumsraten liegen bei 85 Prozent: “Das ist die Architektur der Zukunft.”

Was für Google spricht sei die Tatsache, dass das Android-Business ja ganz manierlich laufe. Aber Google sei zu sehr ins Web verliebt. Daher sei Google wie auch sämtliche PC-Hersteller drauf und dran den Anschluss an eine App-Welt zu verlieren. In einem Blog kritisiert Colony das Chromebook zudem als reine Geldschneiderei.

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