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Es ist ein klarer Hinweis darauf, dass der Verkaufsstart des iPhone 5 bevorsteht – es sickern immer mehr Details durch. Die jüngsten Informationen stammen vom in der Regel blendend informierten Wall Street Journal, das sich wiederum auf Zulieferer beruft. Demnach ist der Münchner Chiphersteller Infineon als Lieferant aus dem Rennen und auch in Taiwan scheint sich das Zulieferer-Karussell zu drehen.

Dass Apple die neue iPhone-Generation nicht – wie sonst üblich – zur Jahresmitte vorgestellt hat, hatte in den vergangenen Wochen die Spekulationen noch einmal stark angeheizt. Nachdem der Konzern allerdings das neue Betriebssystem iOS für den Herbst angekündigt hat, interpretierten viele Branchenbeobachter dies als Hinweis darauf, dass auch das iPhone 5 im Herbst kommen wird.

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Das Wall Street Journal bringt jetzt eine andere Theorie für die mögliche Verzögerung ins Spiel. Demnach hat ein Insider ausgeplaudert, dass Apple das Gerät sehr wohl in diesem Sommer auf den Markt bringen wollte, es aber nicht rechtzeitig fertig geworden sei. Grund: Die Fertigung des im Vergleich zum iPhone 4 noch schlankeren Smartphones sei hochkompliziert.

“Die Touchscreen-Geräte sind so dünn. Es ist wirklich schwierig, so viele Komponenten in den iPhones und iPads unterzubringen”, so Terry Guo, Chairman beim Vertragsfertiger Foxconn, laut WSJ im vergangenen Monat. “Wir hoffen, dass es uns gelingt, Gewinnspanne und Ertrag in diesem Bereich in der zweiten Jahreshälfte zu steigern.” Ein Foxconn-Sprecher wollte dies nicht kommentieren.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch eine Meldung der taiwanesischen Newsseite DigiTimes. Darin heißt es unter Berufung auf Unternehmensquellen, dass Apple beim taiwanesischen Zulieferer Pegatron – ein direkter Foxconn-Konkurrent – 15 Millionen iPhone 5 bestellt hat. Pegatron war bereits vorher Vertragspartner von Apple, größere Mengen wurden aber bislang bei Foxconn bestellt. Über die Hintergründe für den eventuellen Sinneswechsel von Apple gibt es keine genaueren Informationen.

Das iPhone 5 soll dem Wall Street Journal zufolge außerdem einen neuen Funkchip von Qualcomm enthalten. Bislang kam der Chip vom Münchner Chiphersteller Infineon, der das Geschäft mit Mobilfunkchips kürzlich an Intel verkauft hat. Apple schweigt offiziell zu seinen Zulieferern. Sollte sich das Gerücht bewahrheite, wäre das ein herber Schlag für Infineon und Intel.

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2 Kommentare zu iPhone 5: Zu dünn für die Produktion?

  • 7.7.2011 um 15:47 von Alter Hut

    Alter Hut
    Ist doch ein alter Hut, dass die Chips im neuen iPhone nicht mehr von Infineon – bzw. jetzt Intel – stammen. Das hat Apple doch schon von Monaten bekanntgegeben. Und ein "herber Schlag" ist das, wenn überhaupt, allenfalls noch für Intel. Infineon interessiert das nicht die Bohne, da sie ja das Mobilfunkgeschäft sowieso komplett an Intel verkauft haben.

  • 8.7.2011 um 08:55 von Hajo

    iPhone 5
    Ich muß mir jetzt schon einen grinsen, wie viele Yuppies nun schon kaufsüchtig zittern, wann das neue iPhone wohl kommt, um als Erste jedem ihre neue tolle Errungenschaft vorzuprotzen! LOL!

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