Management

Privatgeräte im Büro steigern Produktivität

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Der Trend zur so genannte “Consumerization” – also die von Mitarbeitern in den Arbeitsalltag “eingeschleppten” Mobilgeräte – zählt zu einer der größten aktuellen Herausforderungen für CIOs. Doch die Nutzung privater Arbeitsgeräte am Arbeitsplatz scheint sich in vielen Firmen messbar positiv auszuwirken, das belegt eine aktuelle Umfrage.

Von den Unternehmen, die private Endgeräte für berufliche Zwecke zulassen, verzeichnete rund ein Drittel nach eigenen Angaben eine Produktivitätssteigerung von bis zu 20 Prozent. 17 Prozent gaben an, sie erzielten durch diesen Schritt größere Gewinne.

Insgesamt ergab die Untersuchung, dass jedes dritte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland die Belegschaft dazu animiert, private mobile Endgeräte wie iPhones, iPads und Androids für berufliche Zwecke zu nutzen. 22 Prozent der KMUs ermutigen hierzu zwar nicht alle Mitarbeiter, aber immerhin diejenigen, für die der berufliche Einsatz von privaten Endgeräten aufgrund ihrer Jobfunktion Sinn macht.

Die Hauptsorge der Unternehmen bei der Nutzung von privaten Endgeräten im beruflichen Umfeld besteht hinsichtlich der Auswirkungen auf die Sicherheit. Das betrifft sowohl den remote-basierten Zugang auf das Unternehmensnetzwerk (34 Prozent) als auch den Download von firmeneigenen Anwendungen und Dokumenten (29 Prozent). Ein Viertel der befragten Unternehmen sorgen sich darum, dass Mitarbeiter sich von ihren eigenen mobilen Endgeräten ablenken lassen und diese während der Arbeitszeit auch für private Zwecke nutzen.

Die Umfrage wurde vom Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des Web-Collaboration-Anbieters Citrix Online durchgeführt. Insgesamt wurde dafür 700 Senior Executives und Manager aus mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt.