Lenovo: Tablets mit Android und Windows

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Lenovo bringt drei Tablets auf den Markt. Der ‘ThinkPad Tablet’ läuft mit Android und ist an Geschäftskunden gerichtet. Das ‘IdeaPad K1’ ist ein Consumer-Gerät und erscheint in einer Android-Version und in einer Windows-7-Version.

Deutscher Verkaufsstart für den ThinkPad Tablet und die Android-Version des IdeaPad K1 ist im August. Die Windows-7-Version des IdeaPad K1 soll dagegen im vierten Quartal auf den Markt kommen.

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Die Android-Version des IdeaPad K1 wiegt rund 800 Gramm. Sie nutzt eine Nvidia-CPU vom Typ Tegra 2 mit zwei Kernen. Das 10,1-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln. Der Arbeitsspeicher fasst 1 GByte Daten, der SSD-Speicher ist je nach Konfiguration zwischen 16 und 64 GByte groß. Bluetooth, WLAN sowie ein Micro-SD-card-Slot sind serienmäßig mit an Bord, als Option gibt es ein UMTS-Modul. Als Besonderheit streicht Lenovo ein Softwarepaket mit 40 Apps von Partnern heraus. Außerdem unterstützt das Tablet in den USA ab Werk den Video-Streaming-Dienst Netflix.

Diesem Modell für Heimanwender stellt Lenovo mit dem ThinkPad Tablet ein Pendant für Geschäftskunden zur Seite. Auch dieser Tablet läuft unter Android 3.1 “Honeycomb”; Speicher- und Netzwerkausstattung sowie Bildschirmgröße und -auflösung sind identisch. Allerdings gibt es hier Gorillaglas als Bildschirmabdeckung, um das Display besser zu schützen.

Der größte Unterschied zeigt sich bei der Software-Konfiguration: Statt einem Spiel wie Angry Birds gibt es hier ‘MyScript Notes’ für handschriftliche Notizen mit einem optionalen Stift (30 Dollar), die sich in Maschinentext umwandeln lassen, sowie das zu den Microsoft-Formaten kompatible Office-Paket ‘Documents to Go’. Administratoren wird interessieren, dass der Tablet sowohl ActiveSync als auch Cisco-Netze unterstützt. Außerdem wird es im Zubehörprogramm eine Hülle mit Tastatur geben, die den Tablet zum Notebook-Ersatz macht.

Für das vierte Quartal ist die Windows-7-Version des IdeaPad K1 angekündigt. Lenovo nimmt hier einen Intel-Atom-Prozessor mit 1,5 GHz als Grundlage. Der Speicherausbau beträgt bis zu 2 GByte, und auch der SSD-Speicher ist etwas größer angesetzt: 32 GByte gibt es als Minimum. Im Gegensatz zu den Android-Tablets nennt Lenovo hier auch eine Laufzeit: sechs Stunden mit Zwei-Zellen-Akku.

Auch der Windows-Tablet ist 10,1 Zoll groß und liefert 1280 mal 800 Pixel Auflösung. Er bietet Bluetooth, WLAN und optional UMTS sowie einen Digitalstift für die handschriftliche Eingabe. Allerdings verzichtet Lenovo auf die beiden Kameras der Android-Tablets mit 2 und 5 Megapixeln. Stattdessen gibt es nur vorderseitig eine Webcam für Videokonferenzen mit 0,3 Megapixeln.

Fotogalerie: X1: Das dünnste ThinkPad auf dem Markt

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