Suse Virtual Appliances für den Mainframe

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Der neue Besitzer Attachmate hat den ehemaligen Novell-Bereich Suse als eigenen Geschäftsbereich ausgegliedert und liefert jetzt das erste Produkt-Update seit der Übernahme.

Auch unter der Federführung von Attachmate setzt Suse die Produktstrategie der virutellen Appliances fort. Seit dem Attachmate Anfang des Jahres Novell gekauft hat, ist dies nun der erste Produktupdate seit Abschluss der Novell-Übernahme.

Seit längerem bietet Suse virtuelle Appliances und nun auch für den Mainframe. Mit diesen Tools soll sich der Prozess, ein Tool auf dem Mainframe zu installieren, deutlich vereinfachen, wie es von Attachmate heißt. Alternativ lässt sich dank der neuen Version 1.2 von Suse Studio Mainframe-Software ebenfalls in eine virutelle Appliance packen. Diese Funktion ist jedoch nur in der Stand-alone und nicht in der Online-Version von Suse Studio verfügbar.

Allderdings sind mit dieser Version noch keine plattformübergreifenden Implementierungen möglich. Das bedeutet, dass eine Anwendung, die bereits für eine x86-Umgebung gepackt wurde, für den Mainframe ein zweites Mal angefasst werden muss. Doch laut Attachmate würde sich dadurch der Aufwand für Mainframe-Entwickler verringern, die eine Mainframe-Anwendung auf x86 portieren wollen.

Daneben kündigt Attachmate auch eine Partschaft mit Xamarin an, die eine schnellere Entwicklung von Mono-basierten Produkten zum Ziel hat. Xamarin hat nicht nur ein weitreichendes Lizenzabkommen über Mono, sondern wird künftig auch technischen Support. für Mono-basierte Produkte anbieten und auch die Verantwortung für die Mono-Open-Source-Community übernehmen. Dabei werde sich das 2011 gegründete Xamarin vor allem auf mobile Technologie konzentrieren.

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