LiMux liegt im Plan

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Deutschlands größtes Linux-Projekt im öffentlichen Sektor liegt im Plan. Nach Angaben der Landeshauptstadt München sind mittlerweile knapp 7000 PC-Arbeitsplätze auf Linux migriert und fast alle noch verbleibenden Microsoft-Office-Versionen von den PCs gelöscht.

Bild: Stadt München
Bild: Stadt München

Ziel des LiMux-Projektes ist es, bis Ende 2013 rund 80 Prozent der derzeit 15.000 PC-Arbeitsplätze auf LiMux migriert zu haben. Neu ist jetzt, dass München das Release 4.0 des LiMux-Clients herausbringt. Mit dem Release 4.0 wird ein eigenes Release-Management etabliert.

Seit dem 16. August steht allen IT Bereichen der Landeshauptstadt das neue Release zum Roll-Out zur Verfügung. Der Client beinhaltet eine neue Version des Linux-Betriebssystems (auf Basis Ubuntu 10.4 und KDE 3.5), ein angepasstes OpenOffice.org 3.2.1, WollMux 11.2, aktuelle Versionen von Firefox und Thinderbird und weitere zusätzliche Programme für die erweiterte Bürokommunikation.

“Das Release 4.0 ist das umfangreichste Paket, das wir hier in München zusammengestellt, angepasst und getestet haben und bringt uns ein großes Stück näher an die Long-Term-Support-Distribution von Ubuntu“, sagte Robert Jähne, Releasemanager der Stadt.

Fotogalerie: Zwei Jahre LiMux - ein Rückblick

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