Die nützlichste Freeware

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Die zehn besten und wohl auch am häufigsten genutzten kostenlosen Software-Tools, mit denen man den Büroalltag effektiver gestalten kann, haben unsere Kollegen von ZDNet Asia zusammengetragen.

Die unten aufgeführten Programme sind Windows-Versionen. Nicht für jedes Produkt liegen auch Versionen für Mac oder Linux vor.

1. LibreOffice

Die Alternative zur Alternative: LibreOffice ist ein freies und quelloffenes Tool, das in weiten Teilen die Microsoft-Office-Suite nachbildet. LibreOffice ist ein Fork des von Oracle verwalteten OpenOffice. Die Microsoft-Office-Namen Word, Excel, PowerPoint, Access und Visio heißen in LibreOffice oder OpenOffice Writer, Calc, Impress, Base und Draw.

Auch wenn sich LibreOffice sehr stark an Microsoft Office anlehnt, und auch die Migration mehr oder weniger schmerzfrei von Statten geht, sollte man doch lieber Dateien, die man vielleicht mit anderen Nutzern austauschen möchte, in einem Dateiformat speichern, das Microsoft Office lesen kann und nicht im nativen LibreOffice-Format.

Fotogalerie: Die 10 besten freien Software-Tools

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2. Mozilla Thunderbird

Mit Thunderbird, dem E-Mail-Client der Mozilla Foundation, bekommt man interessante Funktionen für die Mail-Verwaltung. Ein Kontakt lässt sich hier mit nur einem Klick dem Adressbuch hinzufügen. Wie auch für den Firefox-Browser lässt sich der Thunderbird mit Add-ons erweitern.

3. Dropbox

Mit Dropbox geht es in die Cloud. Wer gerne seinen USB-Stick zu Hause vergisst, aber dennoch ab und an Dokumente transportieren muss, der kann auf seine Dateien über die Cloud zugreifen. Hier können Fotos, Videos, Dateien oder auch Musik gespeichert werden.

Der Dienst unterstützt nicht nur Microsoft Windows, sondern auch Apples iOS, Google Android und das BlackBerry OS. So können Dateien über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden. Über ‘öffentliche’ Funktionen lassen sich Dateien auch mit Nutzern austauschen, die nicht bei Dropbox registriert sind.

4. Pidgin

Nicht jeder nutzt den gleichen Instant Messaging Client und hier kommt Pidgin ins Spiel: Es ermöglicht die Kombination von verschiedenen Accounts von verschiedenen Anbietern wie MSN, Yahoo, Google Talk und sogar Facebook Chat. Dafür sorgt ein kleines einfaches Programm, das notfalls per Mail über eine neue Anfrage informiert. Ein Protokoll speichert Informationen aus vorangegangenen Konversationen. Von Emoticons, die man von seinem Client gewöhnt ist, muss man sich allerdings verabschieden, denn diese werden nicht richtig dargestellt.

5. Foxit Reader

Der Foxit-Reader ist eine leichtgewichtige Alternative zum Adobe Reader. Neben der Funktion, PDF-Dateien zu öffnen, bietet das Tool auch die Möglichkeit, Kommentare einzufügen, Formulare auszufüllen oder ein Dokument in ein Textdokument umzuwandeln.

6. Evernote

Der Notizzettel von Evernote speichert Notizen, Web-Inhalte, Snapshots oder Bilddateien und synchronisiert diese über die Cloud, so dass der Anwender von überall her darauf zugreifen kann. Ein schönes weiteres Feature von Evernote ist die optische Buchstabenerkennung (OCR), die aus handschriftlichen Notizen oder Fotos Maschinentext macht.

7. IrfanView

Für einfaches Öffnen oder Bearbeiten von Bildern braucht man nicht immer den doch etwas schwerfälligen Photoshop oder Microsoft Paint. Mit IrfanView lassen sich auch mehrere Bilder gleichzeitig verarbeiten, etwa für das Zuschneiden.

8. Peazip

Sehr nutzerfreundlich und für den Einsteiger wie den Experten gleichermaßen eine viable Alternative zur Datenkomprimierung in Microsoft Windows. PeaZip komprimiert und dekomprimiert Dateien.

9. Tweetdeck

Wer mit Twitter zu tun hat, sollte sich Tweetdeck installieren. Das Tool, das inzwischen zu Twitter selbst gehört, verwaltet nicht nur verschiedene Twitter-Accounts sondern auch Facebook, Google Buzz oder Foursquare. Trends und Keyword-Monitoring sind ebenfalls enthalten.

10. Browser

Nicht zu vergessen: der Browser. Vermutlich ist der Browser dieser Tage das wichtigste Tool für die Arbeit. Und das Gute ist, man kann sich für bestimmte Aufgaben einen Browser aussuchen. Denn zum Beispiel Firefox und Chrome lassen sich ohne erkennbare Probleme parallel verwenden. Auch der Opera-Browser und der Internet Explorer haben ihre ganz eigenen Stärken. Wer mehrere Systeme verwendet, kann über die Bookmark-Synchronisierung die Browser auf verschiedenen Systemen aktuell halten.