Smartphones-Trends aus Japan

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Japan ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für mobile Telefone. Ein Geschäft des Mobilfunkbetreibers NTT DoCoMo im Tokioter Geschäftsviertel Yurakucho hat einen speziellen Bereich, in dem die neuesten Smartphones vorgestellt werden. Diese laufen mit Android, sind 3D-fähig und werden kabellos geladen.

Eine Tafel im Geschäft zeigt die drei Smartphones, die im Juli 2011 in dem Laden am meisten verkauft wurden. Auf Platz eins liegt das ‘Samsung Galaxy S II’, gefolgt von ‘Sony Ericsson Xperia Acro’ und ‘NEC Medias WP’. Alle drei Smartphones laufen mit Android.

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Samsung verkauft das Galaxy S II SC-02C in Japan mit fast den gleichen Funktionen wie im Rest von Asien. In Japan kommt jedoch noch ein 1Seg-TV-Tuner hinzu, mit dem man Fernsehübertragungen auf dem Smartphone ansehen kann. Auch das Xperia Acro SO-02C von Sony Ericsson verfügt über einen 1Seg-TV-Tuner für den TV-Empfang. Das Gerät ist zudem mit NFC ausgerüstet, so dass es als mobile Geldbörse benutzt werden kann. Die Nummer drei der Verkaufshitparade, das Medias WP N-06C von NEC, unterscheidet sich von Galaxy S II und Xperia Acro unter anderem darin, dass es mit 7,9 Millimetern sehr dünn ist. Zudem ist das NEC-Gerät wasserfest. Das Medias WP ist mit einem 4-Zoll-Gorilla-Glas-Display ausgerüstet.

Neben den Bestsellern zeigt der NTT-DoCoMo-Shop die Geräte, die demnächst auf den Markt kommen. So das Xperia Ray SO-03C von Sony Ericsson, das ab 27. August in Japan in den Läden steht. Im dritten Quartal soll das Gerät auch in Deutschland erhältlich sein. Mit seinem Metallrahmen und dem 9,4 Millimeter flachen Aufbau setzt das Smartphone vor allem optische Akzente. Zum Vergleich: Das iPhone 4 ist mit 9,3 Millimetern nur unmerklich flacher, aber viel teurer. Wie beim Sony-Ericsson-Modell ‘Xperia Arc’ kommt hier die Bildverbesserung namens ‘Mobile Bravia’ zum Einsatz, die vor allem bei der Wiedergabe von Videos für einen besseren Look sorgen soll.

In Tokio ist zudem das Android-Smartphone Aquos SH-13C von Sharp zu sehen, das kabellos geladen werden kann. Auch das qHD-Display (540 x 960) beeindruckt. Zudem ist das Gerät 3D-fähig, denn ein autostereoskopisches Display und eine 3D-Kamera sind an Bord. Das Ganze wird von einem ‘MSM8255’-Prozessor von Qualcomm angetrieben. In einem Video ist zu sehen, wie das 3D-Smartphone funktioniert.

Im NTT-DoCoMo-Geschäft ist auch das Android-Smartphone Lynx 3D ausgestellt – das zwar keine 3D-Kamera, aber ein autostereoskopisches Display hat, so dass der Nutzer 3D-Bilder anschauen kann. Das Loox F-07C von Fujitsu erstaunt, weil die Ingenieure auf dieses Gerät Windows 7 – nicht Windows Phone 7 – gepackt haben. Der 4-Zoll-Bildschirm unterstützt eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten. Erstaunlich ist auch das Pro Series L-O3, das von LG für NTT DoCoMo angefertigt wird. Das Gerät ist eher eine Kamera, verfügt jedoch über eine Telefonfunktion. Zur Ausrüstung gehören auch Pentax-Linsen, 12.1-Megapixel-Kamera und Xenon-Flash.

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