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SAP könnte mit der Schadensersatzzahlung für Oracle wegen ‘Industriespionage’ durch die Support-Tochter TomorrowNow einigermaßen glimpflich davonkommen.

So soll der deutsche Software-Hersteller in dem Vergleich jetzt 20 Millionen Dollar geboten haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person.

Sollte SAP mit diesem Angebot durchkommen, würde das Unternehmen äußerst günstig davonkommen. Die Support-Tochter TomorrowNow hatte 2005 mehrmals Software-Updates sowie Support-Unterlagen von Oracle heruntergeladen. Seit 2008 ist TomorrowNow geschlossen.

In dem folgenden Rechtsstreit wurde SAP zunächst zu einer Zahlung von 1,3 Milliarden Dollar verurteilt. Erst vor wenigen Wochen hatte eine US-Richterin die Verurteilung aus dem Jahre 2010 wieder aufgehoben, mit der Begründung, dass diese Forderung “extrem übertrieben” sei. Die Richterin hatte die Summe auf 272 reduziert. Sollte Oracle diesem Vergleich nicht zustimmen, so die Richterin, würde der Fall neu verhandelt werden.

Oracle Sap New Trial

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