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Nachdem sich Nokia Anfang des Jahres vom mobilen Betriebssystem MeeGo distanziert hat, will der Chiphersteller Intel die Entwicklung nun mit neuen Partnern vorantreiben. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland setzt Intel dabei auf Elektronikschwergewichte aus Japan und Südkorea.

Demnach soll das mobile Betriebssystem MeeGo mit der Konkurrenzplattform Limo zusammengeführt werden. Hinter Limo stehen unter anderem die Konzerne NEC und Panasonic aus Japan sowie Samsung aus Südkorea. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings nicht. Weder Intel noch die Limo-Stiftung, die hinter der Entwicklung des Limo-Betriebssystems steht, wollte sie Gerüchte kommentieren.

Erst Anfang September hatte die Digitimes darüber spekuliert, dass Intel die Entwicklung seines Betriebssystems MeeGo vorübergehend einstellen will. Intel hatte diese Behauptungen gegenüber CNET mit deutlichen Worten zurückgewiesen: “Wir engagieren uns nach wie vor für MeeGo und Open Source und werden weiterhin mit der Community arbeiten, um den Bedürfnissen von Kunden und Endverbrauchern zu entsprechen”, so ein Intel-Sprecher.

Basis der MeeGo-Entwicklung war ursprünglich eine Partnerschaft zwischen Intel und dem finnischen Handyhersteller Nokia: MeeGo hatte die Entwicklung von Intels ‘Moblin’ und Nokias ‘Maemo’ zusammengeführt, die beide auf Linux basierten. Im Februar dieses Jahres aber erlitten Intels MeeGo-Pläne einen herben Rückschlag, als sich Nokia für ein Bündnis mit Microsoft und Windows Phone 7 entschied.

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