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Für den kanadischen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) kommt diese Woche einiges zusammen. Zum Wochenanfang hat der Konzern den Ausfall der Internet-basierten Dienste auf drei Kontinenten nur schwer wieder in den Griff bekommen. Nun fordern Aktionärsvertreter einen radikalen Umbruch für das angeschlagene Unternehmen.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sind immer mehr Aktionäre von RIM der Meinung, dass es für den Konzern Zeit für einen tiefgreifenden Umbau ist. Entsprechend wachse die Zustimmung für einen Verkauf, berichtet die Agentur und beruft sich dabei auf das Aktionär und Bankenhaus Jaguar Financial.

Der Chef des Finanzhauses Vic Alboini spricht derzeit nach eigenen Angaben bereits mit einigen institutionellen Anteilseignern über einen möglichen Richtungswechsel. Acht Prozent der Inhaber von Blackberry-Stimmrechten würden seinen Kurs bereits unterstützen.

Nach der Vorstellung von Alboini soll sich RIM ganz oder in Teilen zum Verkauf stellen, zudem fordert der Aktionärssprecher einen Chefwechsel. Der Finanzinvestor Jaguar Financial hat in der Vergangenheit bereits mehrfach den Druck auf Unternehmen erhöht, die in ihrem jeweiligen Markt das Tempo nicht hatten halten können.

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RIM hatte zuletzt mit Absatzproblemen für die Blackberry-Geräte zu kämpfen. Das PlayBook entwickelte sich – wie viele andere iPad-Konkurrenten zum Ladenhüter. Die Smartphones des Herstellers verloren im Wettbewerb gegen das iPhone und Android-basierte Geräte zuletzt ebenfalls an Boden.

Zum Anfang der Woche hatte RIM länger als zunächst angekündigt dafür gebraucht, die Folgen einer Rechenzentrums-Panne in Großbritannien in den Griff zu kriegen. Nach einer ersten Störung am Montag, schien es zunächst als sei das Problem behoben. Am Dienstag hatten viele Nutzer aber wieder mit Ausfällen zu kämpfen. Von RIM hieß es, “einige Regionen” seien betroffen, weitere Details wurden allerdings nicht genannt. Inzwischen läuft der Dienst nach Angaben des Herstellers wieder überall reibungslos.

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