Googles Maps ab 2012 kostenpflichtig

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Ab dem kommenden Jahr müssen kommerzielle Webseiten zahlen, wenn sie Google Maps in ihr Angebot einbetten. Wie es im offiziellen Google-Blog heißt, wird die Gebühr fällig, wenn die eingebaute Karte mehr als 25.000 Mal pro Tag aufgerufen wird. Ursprünglich sollte die Regelung schon ab dem 1. Oktober gelten, nun ist von “Anfang 2012” die Rede.

Auch Mash-ups - hier die Routen-Sharing-Site gpsies.com - müssen für den Zugriff auf Google Maps künftig zahlen. Screenshot: ZDNet.
Auch Mash-ups – hier die Routen-Sharing-Site gpsies.com – müssen für den Zugriff auf Google Maps künftig zahlen. Screenshot: ZDNet.

“Uns ist klar, dass diese Beschränkung Probleme machen wird. Da die Maps API aber immer öfter genutzt wird, müssen wir ihre Zukunft langfristig sicherstellen, damit auch kommerzielle Sites mit großem Volumen den Dienst noch zuverlässig nutzen können”, schreibt Produktmanager Thor Mitchell im dem Blog-Eintrag. “Indem wir diese Obergrenze einführen, stellen wir sicher, dass wir die Maps API den meisten Entwicklern noch auf Jahre hinaus kostenlos anbieten können.”

Die neue Regelung wird auch für so genannte “Styled Maps” gelten, die Google anbietet. Dabei handelt es sich um speziell angepasste Karten. Auch dafür wird es eine Begrenzung für den kostenlosen Abruf der Angebote geben. Das Limit soll hier bei 2500 Abrufen pro Tag liegen.

Damit die Betreiber solcher Mash-ups die Zahl ihrer Zugriffe besser abschätzen können, nimmt Google die Maps API in seine API Console auf. Dort kann man auch zusätzliche Zugriffe zum Preis von 4 Dollar je 25.000 Seiten erstehen. Google aktualisiert die Abrechnung nach eigenen Angaben täglich und stellt monatliche Rechnungen.

Ab wann genau die Beschränkung 2012 greift, ist bislang nicht bekannt. Einen Monat vorher will Google aber nach eigenen Angaben noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen.

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