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Hacker haben das soziale Netzwerk Facebook mit Spam-Nachrichten attackiert, die pornografische Fotos und Bilder mit Gewaltdarstellungen enthielten. Laut Facebook nutzten die Hacker dafür eine Cross-Site-Scripting-Lücke aus. Welcher Browser von dem Problem betroffen ist, teilte das Unternehmen nicht mit.

Facebook-Techniker hätten Tag und Nacht an der Beseitigung des Spams gearbeitet, sagte eine Sprecherin des Social Network. “Wir verbessern unsere Systeme, um uns künftig vor ähnlichen Angriffen zu schützen.” Die Attacke sei inzwischen beendet und es seien keine Nutzerdaten oder -konten kompromittiert worden.

Facebook zufolge konnte die Identität der Person, die den Angriff koordiniert haben soll, ermittelt werden. Nach einem Bericht der BBC waren Mitglieder des Hackerkollektivs Anonymous nicht an der Aktion beteiligt.

Chester Wisniewski, Sicherheitsexperte bei Sophos, hat in einem Blogeintrag Facebook-Mitglieder davor gewarnt, Code, bei dem es sich nicht um eine URL handelt, in die Adressleiste ihres Browsers einzugeben. Zudem wies er darauf hin, dass die Browserlücke auch für Angriffe auf andere Websites benutzt werden könnte. “Hoffentlich wird für den Browser, der den Fehler enthält, so schnell wie möglich ein Fix bereitstehen”, schreibt Wisniewski im Naked-Security-Blog.

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