US-Behörden stemmen sich gegen T-Mobile-Verkauf

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Rückschlag für Rene Obermann. Die Federal Communications Commission ist der Ansicht, dass der 39 Milliarden Dollar schwere Verkauf nicht im besten Sinne der Öffentlichkeit ist.

Das hat der Chairman der FCC erklärt. Julius Genachowski will sich jetzt bei den vier weiteren Gremiumsmitgliedern dafür stark machen, dass diese einer Anhörung zustimmen, in der AT&T das Gegenteil beweisen muss.

Damit dürfte es für den geplanten Verkauf der US-Telekom-Tochter T-Mobile ziemlich eng werden. So ist die FCC nund die zweite Behörde, die den Deal offenbar stoppen will. Das Department of Justice hat inzwischen ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um den Zusammenschluss der beiden Provider zu verhindern.

Vor Journalisten erklärten Vertreter der FCC, dass eine Überprüfung des Deals eine bisher nicht dagewesene Konzentration im Wireless-Markt ergeben würde. In den Augen der Behörde sei es derzeit unmöglich zu erkennen, wie dieser Zusammenschluss der Öffentlichkeit dienen sollte.

Jetzt soll nach dem Willen des Chairmans einem Verwaltungsrichter diese Analyse vorgelegt werden. Auch AT&T würde in dieser Anhörung die Möglichkeit bekommen, die eigene Meinung darzulegen. Allerdings müsste der Provider den Beweis erbringen, dass dieser Merger dem öffentlichen Interesse dient.

AT&T will die eigene Strategie vor allem mit dem schnelleren Ausbau des 4G-LTE-Netzes begründen. Das würde für eine bessere kabellose Infrastruktur sorgen und auch Stellen innerhalb der USA schaffen. Die FCC hingegen geht von einem massiven Arbeitsplatzabbau durch den Merger aus.

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