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Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation, hat Facebook massive Überwachung vorgeworfen. In einem Interview mit dem Sender Russia Today, sagte er, dass Facebook mit seinem Cookies eine massive Überwachung des Internet durchführe. Auch Google+ kritisierte der Open-Source-Vorkämpfer scharf.

Richard Stallman. Screenshot: ZDNet.com
Richard Stallman. Screenshot: ZDNet.com

“Facebook und Google+ behandeln ihre Nutzer schlecht”, so Stallman. “Zum Beispiel, indem sie Klarnamen verpflichtend machen. Diese Richtlinie gefährdet manche Leute. Man sollte sie also nicht nutzen. Facebook ist aber noch für viele weitere schlimme Dinge verantwortlich.”

Anschließend wird der Free-Software-Guru deutlich: “Facebook unternimmt eine Überwachung im großen Stil. Wenn auf einer Seite ein Like-Button ist, weiß Facebook, wer diese Seite gesehen hat. Und auch wenn derjenige nicht Mitglied bei Facebook ist, kann es die IP-Adresse seines Computers identifizieren. Wenn Sie also mehrere Seiten mit Like-Buttons besuchen, kann Facebook eine Verbindung herstellen, selbst wenn es nicht weiß, wer Sie sind.”

Google+ hatte nach Vorbehalten wegen seiner Klarnamen-Richtlinie in der Anfangszeit eingeräumt, man werde dies korrigieren, aber dann doch nur unzufriedenen Anwendern mitgeteilt, sie sollten das Soziale Netzwerk einfach nicht nutzen. Facebooks Datensammlung steht ebenfalls seit Monaten in der Kritik – insbesondere in Deutschland. Die Datenschützer der Länder halten das Einbinden von Social Plug-ins ohne Vetomöglichkeit für unzulässig.

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Ein Kommentar zu “Facebook ist Überwachung im großen Stil”

  • 15.12.2011 um 11:06 von Hajo

    Facebook & Google etc. Überwachung
    Es ist doch schon lange klar, wie man als Teilnehmer der Social Networks sich splitternackt auszieht vor aller Welt.
    Wer das nicht will, nimmt einfach nicht teil. Take it or leave it.
    Man kann auch ohne die Selbstpräsentation in Facebook, Twitter etc. ganz gut leben. Auch ohne Geschrei nach neuen gesetzlichen Regelungen. Stay away and nobody will bother you.

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