Neue Suchpartnerschaft zwischen Mozilla und Google

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Das Suchabkommen mit Google, das bei der Mozilla Foundation für kontinuierliche Finanzströme sorge, wurde jetzt verlängert.

Das letzte Suchabkommen, mit dem Google sicher stellt, dass Google als Standard-Suchmaschine im Firefox voreingestellt ist, stammt aus dem Jahr 2008 und ist jetzt im November ausgelaufen. Wie Mozilla in einem Blog erklärt, sei diese Suchpartnerschaft jetzt um drei Jahre verlängert worden. Finanzielle Details wurden jedoch keine bekannt.

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“Im Rahmen dieser mehrjährigen Vereinbarung wird Google weiterhin die Standardsuche für Hunderte Millionen Firefox-Nutzer auf der ganzen Welt sein”, sagte Mozilla-CEO Gary Kovacs. Alan Eustace, für Suche zuständiger Senior Vice President bei Google, erklärte: “Mozilla ist seit Jahren ein wertvoller Partner für Google, und wir freuen uns, diese großartige Partnerschaft in den kommenden Jahren fortzusetzen.”

Die Verlängerung des Abkommens ist für Mozilla von großer Bedeutung. 2010 hatte Google 84 Prozent – also über 100 Millionen Dollar – zu Mozillas Jahresumsatz von 123 Millionen Dollar beigetragen. Das waren 18 Prozent mehr als 2009.

Anders als noch 2008 konkurriert Firefox inzwischen mit Googles eigenem Browser Chrome. Offenbar hat aber Google derzeit nicht das Ziel, den Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen und mit Chrome einen Verdrängungswettbewerb zu Ungunsten des Firefox zu forcieren.

Mozilla hatte die eigene Verhandlungsposition gestärkt, indem das Unternehmen Ende März mit Firefox 4 Microsoft Bing als Suchoption einführte. Ende Oktober folgte eine Firefox-Version mit Bing als Standardsuche.

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