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Man habe bei dem koreanischen Hersteller “nie” darüber nachgedacht, Research in Motion (RIM) übernehmen zu wollen, heißt es jetzt von Samsung.

Auch eine Lizenzierung des Betriebssystems oder gewisser Software-Produkte wie etwa dem BlackBerry Messenger sei zu keinem Zeitpunkt erwogen worden, wie das Unternehmen in einem Blog erklärte. Auch ein Samsung-Sprecher gab gegenüber Bloomberg ein Dementi ab.

Zuvor hatten Reuters und der Blog Boy Genius Report unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass Samsung ein wahrscheinlicher Interessent für RIM oder einem Produkt aus dem Portfolio der Kanadier ist. Samsung könne sich etwa mit Hilfe des BBM gegenüber anderen Android-Plattformen besser von den Konkurrenten abheben.

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Der Bericht beflügelte den Kurs der RIM-Aktie – um 8 Prozent auf 17,47 Dollar. Und das Papier kann dieses Wachstum gut gebrauchen. So hatten die Kanadier alleine im vergangenen Jahr rund zwei Drittel ihres Börsenwertes eingebüßt. Im gleichen Zug verschlechterten sich die Marktanteile der BlackBerry-Plattform. Auch der schleppende Absatz des BlackBerry PlayBooks belastet den Hersteller.

Wie Bloomberg festhält, hat die Investmentfirma Jaguar Financial RIM aufgefordert, sich in zwei Unternehmen aufzuspalten, einen Käufer zu suchen und das Management neu zu organisieren.

Zuletzt waren Berichte aufgetaucht, wonach die Investmentbank Goldman Sachs den Verkauf von RIM abwickeln soll. Selbst wenn das stimmt, muss nicht unbedingt ein Verkauf bevorstehen. Yahoo hat vor Monaten Banken mit seinem Verkauf beauftragt, ist aber nach wie vor eigenständig. Ein Kommentar von Research In Motion steht noch aus.

Martin Schindler
Autor: Martin Schindler
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