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16 Kerne sind genug. AMD werde die Zahl der Prozessorkerne nicht mehr weiter erhöhen, dafür aber deutlich stärker auf System-on-a-Chip-Architekturen setzen. Außerdem hat AMD neue Details zu geplanten Tablet-Prozessoren.

AMDs neuer Server-Chip, Abu Dhabi, der 2013 auf den Markt kommen wird, hat wie auch sein Vorgänger, der Opteron 6200 (Interlagos) 16 Kerne. Für AMD habe sich herausgestellt, dass weitere Kerne nicht automatisch zu mehr Leistung geführt haben.

Nun setzt AMD auf so genannte System-on-a-Chip (SoC)-Lösungen, die Grafik-CPUs und Rechenkerne vereinen. AMD wolle auch auf Systeme setzen, in denen es eine Reihe kleinerer Rechenkerne gibt, die aber ganz gezielte Aufgaben übernehmen.

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“AMDs Strategie nutzt die Konvergenz von Technologien und Geräten, die die nächste Generation der Industrie definieren werde”, so AMD-CEO Rory Read. Die Trends zu Consumerisierung und der Übergang zum Cloud Computing sollen auch AMDs Repositionierung zum Erfolg bringen. Auf diese Weise will AMD zu “konsistentem Wachstum” kommen.

Dabei sollen auch die Ernennungen von Mark Papermaster zum Senior Vice President und CTO, Rajan Naik zum Senior Vice President und Chief Strategy Officer und Lisa Su zum Senior Vice President und General Manager helfen.

Doch das ist nur der erste Schritt. AMD hat zudem einen neuen Design-Plan vorgestellt. HSA (Heterogeneous Systems Architecture) soll die Grenzen zwischen Grafik-Chip und Prozessor weiter verwischen. Außerdem werde AMD hier auch geistiges Eigentum von Drittanbietern implementieren. Laut AMD-Roadmap werde der Chip mit dem Codenamen Kabini der erste sein, der auch Elemente von HSA beinhaltet.

AMD hat bei der Anzahl der Kerne ohnehin einen kleinen Vorsprung gegenüber Intel. Der Konkurrent nutzt in Xeon derzeit 10 Kerne. Und so wird es mit den Server-Chips Seoul und Delhi auch zwei Server-CPUs die mit bis zu acht Kernen auf verschiedene Einsatzgebiete zielen.

Aber AMD hat auch die Pläne für PC- und Tablet-CPUs vorgestellt: Hondo soll Tablets antreiben und dabei lediglich 4,5 Watt Strom verbrauchen. Der Halbleiter soll im Laufe des Jahres in Windows 8 Tablets auf den Markt kommen. Zur Mitte des Jahres wird es in dünnen und günstigen Laptops die AMD-CPU geben. Diese leichten Laptops werden laut AMD bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit bieten und sollen eine Antwort auf Intels Ultrabooks geben.

Ebenfalls bis zu 12 Stunden Laufzeit sollen Geräte mit Brazos 2.0 bieten. Allerdings richtet sich die Neuauflage an anspruchsvollere Anwendungen.

Für Tablets und Laptops will AMD darüber hinaus auch noch neue Modelle anbieten. Kaveri basiert auf dem Steamroller Core und soll in leistungsfähigen PCs verbaut werden. Mit Temash für Tablets und Kabini für Niedrigenergie-Laptops will AMD den Stromverbrauch senken und dabei die Leistung steigern. AMD hat die neue Roadmap auf dem jährlichen Finanz-Analysten-Tag vorgestellt.

Martin Schindler
Autor: Martin Schindler
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Ein Kommentar zu AMDs neue Produktstrategie

  • 12.3.2014 um 10:50 von Eileens markenführung

    Dass AMD nun auch verstärkt Prozessoren für Tablets entwickelt, ist sehr erfreulich. Ich bin jedenfalls überzeugt von AMD und werde mich vielleicht sogar für ein Windows Tablet entscheiden, obwohl ich überhaupt kein Freund von Windows 8 bin. Aber die Möglichkeit, mit einem Tablet ordentlich spielen zu können, reizt mich schon. Das ist nämlich beim iPad bisher überhaupt nicht der Fall, denn viele Apps stürzen bei mir ständig mitten im Spiel ab. In der Hinsicht muss sich bei Tablets auf jeden Fall etwas verbessern.

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