Weltweite Demonstrationen gegen Apple geplant

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Die Menschenrechtsorganisationen Change.org und SumOfUs.org haben für diesen Donnerstag zu weltweiten Protesten gegen Apple aufgerufen. Die Aktivisten fordern damit bessere Bedingungen bei der Produktion von iPhone und iPad. Unter anderem sind Aktionen in Washington D.C., New York, San Francisco, London, Sydney und Bangalore.

Maskierte Aktivisten im Gespräch mit Ordnungshütern. Quelle: Occupy Hamburg.
Maskierte Aktivisten im Gespräch mit Ordnungshütern. Quelle: Occupy Hamburg.

Im Vorfeld der Aktionen haben die Organisationen Change.org und SumOfUs.org unabhängig voneinander Petitionen gestartet. Insgesamt konnten bislang rund 250.000 Unterschriften gesammelt werden.

Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen Apples chinesischen Zulieferbetrieb Foxconn, der in den vergangenen Monaten massiv in die Kritik geraten war. Unter anderem werden dem Zulieferbetrieb Selbstmorde von Mitarbeitern zur Last gelegt, auch der Vorwurf der Kinderarbeit steht im Raum.

Vor diesem Hintergrund hatten Anfang der Woche auch Aktivisten unter dem Motto “Occupy Hamburg” den Hamburger Apple Store für kurze Zeit besetzt. In Anlehnung an die namensgebende Initiative “Occupy Wall Street” wurde auch ein Zelt in Apples größtem Geschäft in Deutschland aufgeschlagen.

Zuletzt hatte sich die Hackergruppe SwaggSec Zugang zu den Servern von Foxconn verschafft. Die Angreifer veröffentlichten kurz darauf vertrauliche Informationen wie etwa Zugangsdaten aller Mitarbeiter. In einem Statement auf der Plattform pastebin nannten die Hacker weitere Details.

Fotogalerie: Zu Gast bei Foxconn-Arbeitern

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