Steve Jobs: “Außerordentliche Leistung abseits der Bühne”

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Apple-Gründer Steve Jobs ist posthum mit einem Grammy geehrt worden. Er erhielt die Auszeichnung, die in der Musikbranche einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Oscar in der Kinowelt, für seinen Einfluss auf die Musikbranche. Diese hatte er vor allem mit iPod und iTunes revolutioniert.

In der Begründung der Grammy-Jury heißt es, Jobs habe “Produkte und Technik zu schaffen geholfen, die die Weise verändert haben, wie wir Musik, Fernsehen, Filme und Bücher konsumieren.” iTunes-Manager Eddy Cue nahm die Auszeichnung stellvertretend für seinen ehemaligen Chef an.

Er dankte den Juroren “im Namen von Steves Frau Laurene, seiner Kinder und aller Apple-Mitarbeiter. Steve war für mich ein Visionär, ein Mentor und ein enger Freund. Diesen Preis anzunehmen bedeutet mir so viel, weil Musik ihm so viel bedeutete. Er hat uns gesagt, dass Musik sein Leben prägte und ihn zu dem gemacht hat, was er war. Wer Steve Jobs kannte, wusste um den gewaltigen Einfluss, den die Beatles und Bob Dylan auf ihn hatten.”

Jobs habe sich immer geschäftlich auf Musik fokussiert, sagte Cue. “Wir sprachen jeden Tag über dieses Thema. Als er 2001 den iPod einführte, wollten die Leute wissen, warum Apple einen Musikplayer herstellte. Seine Antwort lautete: ‘Wir lieben Musik, und es ist immer gut, etwas zu tun, was man liebt.’ Ein Grammy wäre für ihn etwas ganz Besonderes gewesen.”

Die sogenannten ‘Grammy Trustees Award’ wurden bereits am Samstagabend, einen Tag vor der Grammy-Zeremonie in der Nacht von Sonntag auf Montag verliehen. Ausgezeichnet werden “Personen, die ihre Karriere der Musik gewidmet haben und dabei außerordentliche Leistungen abseits der Bühne” erbracht haben. Neben Jobs wurden auch Dave Bartholomew, ein prominenter Band Leader aus New Orleans, und Rudy Van Gelder, ein US-amerikanischer Tontechniker, mit der Auszeichnung geehrt.

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