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Mitarbeiter des Apple Store in der Münchner Rosenstraße (Nähe Marienplatz) haben einen Betriebsrat gegründet. Dies meldet das manager magazin (erscheint am 17. Februar).

Nach dem Bericht kritisieren die Mitarbeiter schlechte Arbeitsbedingungen im Apple Store. Das Unternehmen verlange “systematisch” Überstunden, es gebe kaum Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Die Mitarbeiter müssten oft mehr Kunden hineinlassen, als sie bedienen könnten.

Die Mitarbeiter des Apple Store in München streben demnach einen Gesamtbetriebsrat für alle acht deutschen Apple Stores an. Unterstützung erhalten sie von der Gewerkschaft Verdi. “Der Leidensdruck war einfach zu groß”, sagte Verdi-Vertreterin Victoria Sklomeit dem manager magazin. “Apple wollte weder zuhören noch handeln.” Ein Apple-Sprecher in München wollte sich gegenüber dem manager magazin nicht äußern.

Apple steht auch wegen der Arbeitsbedingungen bei asiatischen Apple-Zulieferern in der Kritik. Apple-CEO Tim Cook hatte sich im Januar gegen Behauptungen gewehrt, Apple toleriere diese Zustände im Interesse der Gewinnspanne: “Wir sorgen uns um jeden Mitarbeiter in unserer weltweiten Lieferkette.” US-Bürgerrechtlern gehen Apples Schritte jedoch nicht weit genug – Anfang Februar demonstrierten sie in San Francisco und New York vor Apple Stores.

Fotogalerie: "Wir fordern ein ethisches iPhone"


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