BlackBerry Playbook OS in der zweiten Auflage

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Research in Motion hat das Betriebssystem für das Tablet Playbook in der Version 2.0 verfügbar gemacht und ergänzt damit wichtige Funktionen.

Blackberry Playbook OS 2.0 gibt es als kostenlosen Download. Die Aktualisierung ergänzt Funktionen, die Anwender in der ersten Version vermissten wie E-Mail-Client mit einheitlichem Eingang für Nachrichten aus allen Kanälen, Kalender oder ein Adressbuch.

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Auch die wichtigsten Sozialen Netze wie Facebook, LinkedIn oder Twitter sind jetzt in das Betriebssystem eingebunden. Verbessert wurde zudem die Anwendung Blackberry Bridge, die eine Bluetooth-Verbindung zwischen Tablet und Blackberry-Smartphone herstellt. Sie enthält nun eine Fernsteuer-Funktion: Anwender können auch für ihr Smartphone eine drahtlose Tastatur oder Maus einsetzen.

Neu ist auch die lange angekündigte Unterstützung für bestimmte Android-Anwendungen. Wie weit der Support für das Google-Betriebssystem reicht, müssen Tests zeigen. Eine wichtige Funktion fehlt dem Tablet auch nach dem Update: Blackberry Messenger, RIMs verschlüsselter Kommunikationsdienst.

Im Zusammenhang mit der Einführung von BlackBerry PlayBook OS 2.0 führt RIM außerdem BlackBerry Mobile Fusion ein. Die Lösung unterstützt vorerst das Management des BlackBerry PlayBook Tablets sowie von BlackBerry Smartphones. Die vollständige Einführung von BlackBerry Mobile Fusion, die auch Managementfunktionen für
mobile iOS- und Android-Geräte beinhaltet, will Research in Motion Ende März abschließen.

Sowohl Mail-Client als auch Kalender und Adressbuch hatten in der ersten Version des Tablet-Betriebssystems gefehlt. Um mit dem Tablet auf diese Daten zuzugreifen, mussten die Nutzer ein Blackberry-Smartphone anschließen. Diese unübersehbare Lücke dürfte zum Misserfolg des Tablets entscheidend beigetragen haben.

RIM hofft mit Blackberry Playbook OS 2.0 neue Interessenten für sein Tablet gewinnen zu können, das sich bisher nur schleppend verkauft. Zuletzt senkte der Hersteller den Preis für alle Varianten einheitlich auf 299Dollar. Mit Material von Florian Kalender/ZDNet.de.

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