Oracle verabschiedet sich von JavaFX 1

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Nach einer Neuausrichtung der Architektur von JavaFX werde Oracle ältere Versionen der JavaFX-Laufzeitumgebung nicht mehr weiter führen.

Für Anwender, die mit Hilfe von JavaFX 1.2 oder JavaFX 1.3 Rich Internet Applications (RIA) gebaut haben, bedeutet das, dass sie bis Ende des Jahres Anwendungen auf JavaFX 2.0 aktualisieren müssen.

JavaFX wurde 2007 noch von Sun Microsystems in Java eingeführt, um grafisch aufwändigere Anwendungen über mehrere Plattformen hinweg zu ermöglichen. Allderdings konnte diese Technologie nie die Popularität von Konkurrenten wie Flash von Adobe oder Microsofts Silverlight erreichen.

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Bis zur Version JavaFX 2.0 mussten Entwickler auf JavaFX über die Sprache JavaFX Script zugreifen. Im vergangenen Oktober hatte Oracle nun JavaFX 2.0 veröffentlicht und dabei auch das Versprechen eingelöst, JavaFX auch über eine Java API zugänglich zu machen. Seit Oktober ist diese Version für Microsoft verfügbar und inzwischen gibt es auch Beta-Versionen für Linux und Mac OSX.

Die Versionen JavaFX 1.2 und JavaFX 1.3 wolle Oracle noch bis zum 20. Dezember anbieten. Ab diesem Zeitpunkt werden Anwender, die diese Umgebung noch nicht haben, auch keine Möglichkeit mehr haben, diese zu bekommen. Damit sind auch die entsprechenden Anwendungen nicht mehr lauffähig.

“Unternehmen und Entwickler, die JavaFX 1.x-Anwendungen verwenden, sollten dringend ihre Anwendungen auf JavaFX 2 migrieren”, so Oracle in einem Blog. Sun Microsystems introduced JavaFX in 2007 as an extension to Java that could aid developers in creating graphics-rich, multiplatform applications. Oracle subsequently purchased Sun and has continued to back the development of JavaFX, though the technology has not been as popular as other RIAs, such as Microsoft Silverlight or Adobe Flash.

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