Das “neue iPad” ist das iPad 3

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Ob es “3” oder “HD” heißen wird, wollte Aplle noch nicht bestätigen. Allerdings wertet Apple das neue Tablet erheblich auf, verzichtet aber auf einen A6-Prozessor.

Apples Marketingchef Phil Schiller hat in San Francisco die dritte iPad-Generation mit einer Bildschirmauflösung von 2048 mal 1536 Pixel vorgestellt. Pro Seite ist das doppelt so viel wie beim iPad 2 (1024 mal 768 Pixel), auf die Zahl der Pixel umgelegt aber viermal so viel (iPad 2: 786.432 Pixel; iPad HD: 3.145.728 Pixel).

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Als Prozessor verwendet Apple den A5X mit vier Grafikkernen – also nicht etwa den Vierkern-Chip A6. Das X steht laut Schiller für die Grafikeinheit, die durch das Retina-Display nötig wurde und im Vergleich zum iPad 2 doppelt so schnell arbeiten soll.

Anders als die Kamera im iPhone 4S mit 8 Megapixel bietet die Variante im neuen iPad eine Auflösung von 5 Megapixeln. Sie nimmt auch Filme in 1080p auf, also mit 1080 Zeilen (Full-HD). Gesichter erkennt das neue iPad automatisch.

Marketingchef Phil Schiller präsentierte das neue iPad. Bild: News.com.
Marketingchef Phil Schiller präsentierte das neue iPad. Bild: News.com.

Als großes neues Feature führte Schiller außerdem eine Diktatfunktion ein. Es handelt sich um eine vom Sprachassistenten Siri unterschiedene Funktion: Nutzer können einfach Texte übers Mikrofon eingeben. Sie versteht außer Englisch auch Deutsch, Französisch und Japanisch.

Das neue iPad wird wie erwartet mit optionalem LTE-Mobilfunkchip (4G) verfügbar sein. Schiller versprach 73 MBit/s theoretischen Durchsatz. Wenn der Netzbetreiber dies unterstützt, kann das iPad auch als Hotspot für andere Geräte dienen, die sich mit ihm per WLAN verbinden.

Unverändert dagegen bleibt die Akkulaufzeit. Sie wird 10 Stunden betragen – wie beim Vorgängermodell. Mit LTE-Verbindung sollen noch 9 Stunden Laufzeit möglich sein. Die Mobilfunktechnik gilt als besonders stromhungrig.

Der Einstiegspreis beträgt weiter 479 Euro für das WLAN-Modell mit 16 GByte. Für den Maximalausbau mit 64 GByte und Mobilfunkmodul verlangt Apple 799 Euro. Mit 32 und 64 GByte und WLAN zahlt man 579 und 679 Euro – die kleineren LTE-Versionen kosten 599 und 699 Euro.

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Vorbestellungen nimmt Apple ab sofort entgegen. Der Start in Deutschland erfolgt erstmals gleichzeitig mit dem US-Start, und zwar am 16. März. Das iPad 2 mit 16 GByte wird weiterhin vertrieben. Der Preis für das WLAN-Modell liegt bei 399 Euro. Das 3G-Modell kostet 519 Euro.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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