Twittern mit einer Telefonanlage von Siemens

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Martin Kinne, Deutschlandchef von Siemens Enterprise Communications (SEN), beschreibt im CeBIT-Videointerview wie sich eine Firmen-Telefonanlage von Siemens mit Facebook, Twitter & Co verbinden lässt. Außerdem verrät er, dass er bis vor kurzem noch selbst erstaunt war über die jüngsten Veränderungen bei dem Münchner Traditionskonzern.

“Es ist tatsächlich so, dass man mit dem Namen Siemens traditionell Telefonie verbindet, Firmen-Telefonie, aber unser Portfolio schaut ganz anders aus”, so Kinne. Zwar gebe es noch die traditionelle Firmen-Telefonie. Unified Communications und Collaboration seien aber inzwischen Standard. Viel Wert legt Siemens dabei nach eigenen Angaben auf das Thema Offenheit: “Wir sind komplett IP-basiert, setzen auf offenen Standards und können deshalb auf eine beliebigen Infrastruktur aufsetzen.”

“Auch dem Thema ‘Bring Your Own Device’ stehen wir offen gegenüber”, so Kinne weiter. Um das zu demonstrieren seien am Siemens-Stand Samsung-Geräte auf Android-Basis zu sehen, ebenso wie iPhones und Tablets verschiedener Hersteller.

Zuletzt hatte SEN mit der Version 7 der Unified-Communications-Lösung OpenScape die Skalierbarkeit der Lösung dramatisch erweitert.

Die Nachfrage der Kunden sei inzwischen sehr unterschiedlich, so Kinne. Von der klassischen Telefonanlage über Hybrid-Lösungen bis hin zu reinen Cloud-Angeboten werde alles nachgefragt. Die Zukunft der Unternehmens-Telefonie sieht Kinne in der Vereinheitlichung von Sprache, Collaboration, Video “und das alles mit der Verlässlichkeit und Sicherheit einer ‘alten Telefonanlage’, das ist nach meiner Meinung ein entscheidender Punkt”.