Elpida-Pleite und die Folgen für den DRAM-Markt

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Steigende DRAM-Preise und erhöhte Nachfrage bei Konkurrenten sind die Folgen der Insolvenz bei Japans einzigen DRAM-Hersteller.

“Wir bekommen zahlreiche Nachfragen von Kunden, die sich in der Folge der Elpida-Insolvenz um eine stabile Versorgung Sorgen machen”, erklärte der Hynix CEO Kwon Oh-Chul vor Journalisten. Was für Elpida schlecht ist, ist natürlich gut ür Hynix.

Es werde eine ganze Weile dauern, bis Elpida die Restrukturierung durchlaufen ist. Darüber hinaus sind die künftigen Aussichten für die ehemalige Nummer drei des Marktes alles andere als gewiss. Auch das hilft natürlich konkurrierenden Herstellern.

Allerdings wolle Hynix keine weiteren Kapazitäten aufbauen, so Kwon weiter. Die Marktbeobachter von IHS iSuppli gehen davon aus, dass ein Fertigungseinbruch von 25 Prozent bei Elpida die Preise für DRAM um etwa 15 Prozent in die Höhe treiben könnte. Die Spot-Preise für DRAM sind in den vergangenen Monaten zuletzt um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf unter 1 Dollar gefallen.

Das hat vor allem kleinere Hersteller Wie Elpida oder Hynix belastet. Nachdem Japan die Hilfen für Elpida gekürzt hatte, musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Neben dem Preisverfall für Speicher-Chips machte dem Hersteller auch ein starker Yen zu schaffen. Außerdem sorgt Marktführer Samsung, der derzeit rund 45 Prozent des Marktes hält, für einen sehr harten Wettbewerb.

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