Wirtschaftsfaktor Internet immer wichtiger

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Das Wirtschaftswachstum wird immer stärker vom Internet getrieben. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf eine Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting (BCG). Demnach wird der Anteil des Web am Bruttoinlandsprodukt bis 2016 von drei auf vier Prozent steigen.

Der Studie zufolge hatten Handel und Dienstleistungen per Internet im vergangenen Jahr in Deutschland 75 Milliarden Euro an Wertschöpfung erzielt. Im Jahr 2016 soll der Wert den Prognosen zufolge auf 118 Milliarden Euro steigen, was einem Plus um immerhin 57 Prozent entspricht.

Das Internet verdränge zwar Teile des traditionellen Handels, doch schaffe es auch durch Apps oder Musikdownloads neue Geschäfte. Gleichzeitig würden Unternehmen das Internet immer häufiger nutzen – sei es für den Produktvertrieb untereinander oder die Entwicklung neuer Produkte.

Auch Investitionen in den Ausbau der Netzinfrastruktur sowie die Ausgaben des Staates in neue Interangebote etwa für die Bürger schlagen in der Berechnung der BCG zu Buche. Insgesamt werde sich der Wirtschaftsbeitrag des Netzes in den G20-Ländern laut BCG bis 2016 auf 4,2 Billionen Dollar verdoppeln.

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