Oracle übertrifft die Erwartungen der Börse

E-GovernmentManagementRegulierung

Oracle schreibt im dritten Quartal wieder gute Zahlen. Allerdings wirkt sich die mit Sun Microsystems gekaufte Hardware-Sparte nach wie vor negativ auf das Ergebnis aus.

Mit einem Non-GAAP Gewinn pro Aktie von 0,62 Dollar übertrifft Oracle sogar die von Analysten prognostizierten 0,56 Dollar je Aktie. Besser als von der Börse erwartet schneidet Oracle auch beim Umsatz ab. Im Nachbörslichem Handle legt der Kurs der Oracle-Aktie damit um 1,53 Prozent auf 30,56 Dollar zu.

Die Einnahmen aus neuen Softwarelizenzen verbesserten sich im Vergleich zum dritten Geschäftsquartal 2011 um 7 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Mit Lizenzupdates und Support setzte Oracle 4,05 Milliarden Dollar um. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent. Die Softwareumsätze stiegen ebenfalls um 8 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar.

Die Hardwaresparte verbuchte wie schon im Vorquartal ein deutliches Minus. Hier ging der Umsatz um 11 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zurück.

Oracle-Präsident Mark Hurd wies Kritik an der Akquisitionsstrategie Oracles im Cloud-Bereich zurück. “Fusion in der Cloud setzt sich mit großem Erfolg gegenüber HCM-Cloud-Nischenanbietern (Human Capital Management) in den USA und weltweit durch”, sagte Hurd. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal sei Oracles modulare integrierte Plattform mit mehr als 100 Anwendungen, die für die Cloud und unternehmenseigene Server zur Verfügung ständen.

CFO Safra Catz ergänzte: “Oracle wird in diesem Jahr die höchste operative Marge der Geschichte abliefern.” Das Unternehmen konzentriere sich auf Systeme mit hohen Margen, deren Hardware und Software für eine Zusammenarbeit entwickelt worden seien. Im dritten Fiskalquartal erhöhte sicher der Anteil des Gewinns am Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 4 Punkte auf 28 Prozent.

[Mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen