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Microsoft hat im Windows Dev Center eine Fallstudie veröffentlicht, die die Entwicklung von Anwendungen für iOS und die Metro-Oberfläche von Windows 8 vergleicht und Unterschiede herausstellt. Ziel ist es offenbar, iPad-Entwicklern beizubringen, wie sie Anwendungen für Tablets mit Windows 8 schreiben oder portieren können.

“Mit der Fallstudie wollen wir Designern und Entwicklern, die mit iOS vertraut sind, dabei helfen, sich vorzustellen, wie ihre Anwendungen unter der Verwendung der Richtlinien für das Metro-Style-Design aussehen. Wir wollen zeigen, wie man gebräuchliche Schemata von iPad-Apps für Nutzeroberfläche und Bedienung auf Metro-Style-Apps für Windows 8 überträgt”, schreiben die Autoren in ihrem Vorwort.

Die Papier ist allerdings keine Anleitung. Sie liefert in erster Linie einen optischen Vergleich anhand einer Fotoverwaltung und zeigt, wie diese Anwendung auf einem iPad beziehungsweise einem Windows-8-Tablet aussieht und funktioniert. Die Autoren konzentrieren sich dabei auf Unterschiede im Layout und der Navigation, bei Befehlen und Aktionen, Ausrichtung und Ansichten, Benachrichtigungen und Touch-Gesten.

Fotogalerie: Windows 8 - Startbildschirm aufgeräumt


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Zudem wird auch auf die sogenannten “Contracts” eingegangen, die Microsoft erstmals auf seiner Entwicklerkonferenz Build im September 2011 vorgestellt hatte. Einen Windows-8-Contract beschreibt das Unternehmen als “eine Vereinbarung zwischen Windows und einer oder mehreren Apps”. Sie sollen eine Interaktion und einen Austausch von Daten zwischen Anwendungen erlauben. Microsoft ermutigt Entwickler, diese Funktionen zu nutzen.

Einem Anfang März im Dev Center veröffentlichten Artikel zufolge soll es unter anderem möglich sein, Dateien von einer App zu einer anderen zu verschieben und digitale Inhalte per DLNA aus einer App heraus auf einem anderen Gerät wiederzugeben. Die Suchfunktion einer Anwendung soll nicht nur Ergebnisse aus eigenen Daten liefern, sondern auch Inhalte von anderen Programmen einbeziehen. Nach der Vorstellung von Microsoft wird es zudem möglich sein, Suchanfragen an eine andere Metro-Anwendung weiterzugeben.

[Mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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