Deutschlands ITK-Export schwächelt leicht

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Deutschlands ITK-Hersteller haben 2011 etwas weniger Hardware und Kommunikationstechnik exportiert als noch im Vorjahr. Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom sank der Wert der exportierten Geräte und Ausrüstung leicht um 2,1 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder bewertete diese Zahlen positiv: “Angesichts des harten Preiskampfes und der Konkurrenz auf den internationalen Märkten ist dies ein beachtliches Ergebnis.” Er verwies auf die Importe aus anderen Ländern, die mit 2,4 Prozent stärker zurück gegangen seien.

Besonders gefragt ist laut Bitkom im Ausland derzeit deutsche Kommunikationstechnik, also Telefonanlagen und Netztechnik. In diesem Bereich legten die Exporte um drei Prozent zu. Die Anbieter von IT-Hardware, also Computersystemen und Zubehör, erzielten zwar ein vergleichsweise höheres Exportvolumen – im Vergleich zum Vorjahr sank dieses jedoch um 3,8 Prozent.

Ein starker Preis- und Wettbewerbsdruck kennzeichnet auch das Geschäft mit Unterhaltungselektronik. Die Ausfuhren gingen hier im Vergleich zu 2010 um sieben Prozent zurück. Gleichzeitig sanken die Importe um fast 14 Prozent, also doppelt so stark. Der Branchenverband beruft sich in seiner Mitteilung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Für das laufende Jahr rechnet der Bitkom aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage in wichtigen ausländischen Zielmärkten bestenfalls mit einer stabilen Export-Entwicklung. Die wichtigsten Abnehmerländer für deutsche ITK-Exporte sind Frankreich, Großbritannien und die Niederlande. Einziges nicht-europäisches Land unter den Top-10-Ländern für deutsche Exporte sind die USA.

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