SAP verzeichnet Umsatzplus von elf Prozent im ersten Quartal

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SAP hat vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2012 vorgelegt. Demnach erhöhte sich sein Umsatz nach IFSR zwischen Januar und März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 3,35 Milliarden Euro.

Die Softwareerlöse stiegen um 4 Prozent auf 640 Millionen Euro. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse wuchsen um 13 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro.

Die Einnahmen liegen unter den Erwartungen des Walldorfer Softwareanbieters. “In Nordamerika gab es operative Herausforderungen im Vertrieb, die die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal beeinträchtigten”, heißt es dazu in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Probleme seien aber gelöst und die Region Nordamerika liege wieder im Plan.

Zudem seien einige europäische Regionen, nach Rekordergebnissen im vergangenen Jahr, etwas langsamer in das Geschäftsjahr 2012 gestartet, so SAP. Auf die Jahresprognose habe das aber keinen Einfluss. “Aufgrund der starken Pipeline geht SAP davon aus, dass sie ein starkes Wachstum der währungsbereinigten Softwareerlöse in Höhe von 15 bis 20 Prozent sowie ein währungsbereinigtes Wachstum der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) in Höhe von 14 bis 16 erzielen wird.”

Im asiatisch-pazifischen Raum erwirtschaftete SAP im ersten Vierteljahr nach eigenen Angaben Rekordzahlen. Auch in zahlreichen anderen Märkten wie Lateinamerika und Deutschland habe man ein zweistelliges Wachstum erreicht.

Das Betriebsergebnis nach IFRS wuchs um 6 Prozent auf 630 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte es bei 600 Millionen Euro gelegen. Die operative Marge hingegen ging um 0,9 Punkte auf 18,8 Prozent zurück. Zum Ende des ersten Quartals beschäftige SAP weltweit 59.400 Mitarbeiter, 1700 mehr als im vierten Quartal 2011.

“Kunden betrachten die SAP nach wie vor als innovativen Anbieter von Unternehmenssoftware und wir bieten Innovationen schneller als geplant”, sagten die Vorstandssprecher Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe. “In Asien-Pazifik-Japan, Lateinamerika und Deutschland sind wir stark gewachsen. Darüber hinaus haben wir auf die operativen Herausforderungen im Vertrieb in Nordamerika schnell reagiert und sehen bereits Erfolge. Wir sind zuversichtlich, dass wir ein starkes zweites Quartal ausweisen werden, und bestätigen unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2012.”

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]