Apples Quartalszahlen überraschen auch Analysten

CloudEnterpriseServer

Rekord-Verkaufszahlen für iPhones, iPads und Macs haben bei Apple im ersten Quartal des Jahres für einen Gewinnsprung von 97 Prozent gesorgt. Für den Konzern ist es das zweitbeste Quartal in der Firmengeschichte. Die Zahlen haben auch Zweifel ausgeräumt, der Konzern können nach dem Tod von Firmengründer Steve Jobs den Erfolgskurs nicht halten.

Der Gewinn des Unternehmens kletterte um 97 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar (8,8 Milliarden Euro) oder 12,30 Dollar pro Aktie. Der Umsatz stieg um 47 Prozent auf 39,2 Milliarden Dollar (29,7 Milliarden Euro). Das gute Ergebnis begründet Apple mit neuen Rekord-Verkaufszahlen für iPhones, iPads und Macs in einem März-Quartal.

Die Zahlen übertreffen deutlich die Erwartungen von Analysten, die mit einem Profit pro Anteilsschein von 9,99 Dollar bei Einnahmen von 36,7 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Apple selbst war von einem Umsatz von 32,5 Milliarden Dollar und einem Überschuss von 8,50 Dollar je Aktie ausgegangen.

Insgesamt setzte Apple zwischen Januar und März 35,1 Millionen iPhones ab. Das entspricht einem Plus von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Prognose der Wall Street lag bei 30,5 Millionen Stück. Die iPad-Verkaufszahlen erhöhten sich um 151 Prozent auf 11,8 Millionen Tablets. Analysten hatten 12 bis 13 Millionen verkaufte iPads vorausgesagt.

“Wir sind begeistert von 35 Millionen verkauften iPhones und fast 12 Millionen iPads im März-Quartal”, sagte Apple-CEO Tim Cook. “Das neue iPad hat einen guten Start hingelegt, und im Lauf des Jahres werden Sie mehr von der Art von Innovationen sehen, die nur Apple abliefern kann.”

Anleger nahmen den Quartalsbericht positiv auf. Im nachbörslichen Handel legte der Kurs der Apple-Aktie um 7,77 Prozent oder 43,53 Dollar auf 603,81 Dollar zu. Damit könnte ein seit elf Tagen andauernder Kursverfall gestoppt sein. Als Gründe für die vorangegangenen Verluste nannten Analysten mögliche Rückgänge der Subventionen, die Mobilfunkanbieter an Apple bezahlen, schwache Mac-Verkäufe und Gewinnmitnahmen durch Apple-Aktionäre.

[mit Material von Josh Lowensohn, News.com]