Globalisierung: Hohe Investitionskosten hemmen IT-Mittelstand

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Viele mittelständische IT-Betriebe in Deutschland klagen laut einer aktuellen Umfrage über Hindernisse und Risiken bei der internationalen Ausrichtung. Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) fordert eine bessere Förderung.

Dr. Oliver Grün. Quelle: BITMi

Wie eine aktuelle Studie des Verbands herausgefunden hat, bewerten über 70 Prozent der befragten 120 mittelständischen IT-Unternehmen die Investitionskosten auf internationalem Parkett als zu hoch an. Etwas mehr (72,6 Prozent) klagen zudem über einen erschwerten Markt- und Kundenzugang. Dass Produkt- und Leistungsportfolio des IT-Mittelstands häufig eher auf den deutschen Markt zugeschnitten ist, sehen zudem 69,9 Prozent als problematisch für die weitere Internationalisierung an.

Gut die Hälfte der befragten Betriebe (54,4 Prozent) gab an, dass sie wegen der Orientierung an internationalen Märkten ihre Produkte und Services bereits weiterentwickelt haben. Gleichzeitig haben aber auch große Teile des heimischen IT-Mittelstandes Bedenken, ob sie die neuen Anforderungen, die durch die internationalen Aktivitäten entstehen, mit den vorhandenen Mitarbeitern und ihren Qualifikationen überhaupt bewältigen können.

“Der Schlüssel zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland liegt in einem starken IT-Mittelstand”, sagt, BITMI-Präsident Oliver Grün. Die Unterstützung seitens der Politik sei hier grundlegende Bedingung für den Aufbau global agierender Unternehmen und für besseres Entrepreneurship am deutschen IT-Standort. “Dies ermöglicht, dass zukünftig Global Player wie eBay, Google, Facebook, Twitter und Co. auch wieder aus Deutschland kommen”, so Grün.

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