Deutsche Telekom macht sich für Startups stark

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Die Deutsche Telekom hat im Rahmen der Konferenz NEXT unter dem Namen hub:raum einen eigenen Inkubator in Berlin eingerichtet. Das soll für Firmengründer die Möglichkeiten verbessern, Geschäftsideen weiter zu entwickeln und erfolgreich auf den Markt zu bringen.

Ziel der Deutschen Telekom ist es, das eigene Geschäft verstärkt durch Ideen von Start-ups zu beleben. „Wir müssen Innovation von draußen reinholen. Wir öffnen uns”, sagte Konzernchef Rene Obermann. „Große Unternehmen müssen lernen, zu tanzen und mit Partnern umzugehen.”

Andererseits will der Konzern mit dem Projekt hub:raum Gründerteams konkrete Unterstützung durch ein erfahrenes Team geben. Zum Kernteam der damit betrauten Experten zählen Min-Kin Mak und Peter Borchers. Zudem bietet die Telekom eine umfassende Seed-Finanzierung von bis zu 300.000 Euro.

Trotz der Unterstützung durch den TK-Konzern sollen die jungen Firmen ihre volle unternehmerischer Freiheit bewahren können. Interessierte können sich online um die Aufnahme in das Programm bewerben. Pro Jahr sollen damit zwischen zehn und 15 Start-ups gefördert werden.

“Mit hub:raum, unserem Berliner Inkubator, möchten wir vielversprechende Geschäftsideen fördern und Kontakt zu innovativen Talenten bekommen, um so früh Innovationen und Wachstumsmärkte erkennen und neue Geschäftsfelder erschließen zu können. Der Inkubator bildet dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der flexibel und schnell agierenden Start-up-Szene und der Konzernwelt”, sagte Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer bei der Telekom.

Ebenfalls zur NEXT hat die Telekom zusammen mit General Assembly angekündigt, im Sommer einen Standort der Bildungseinrichtung in Berlin zu eröffnen. Dort soll in Kursen und Workshops die regionale Gründerszene von erfolgreichen Praktikern unterstützt. Zusätzlich werden auch Kurse angeboten, die den Teilnehmern das Wissen und die praktischen Fähigkeiten für den Erfolg in der Internetwirtschaft vermitteln sollen. Berlin ist für General Assembly nach New York und London der dritte Standort.

Fotogalerie: Open-Data-Apps für Deutschland

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[Mit Material von Peter Marwan, itespresso.de]

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