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Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard kämpft mit sinkenden Gewinnen und zieht die Konsequenzen bei der Belegschaft. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 müssen voraussichtlich 27.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

HP-CEO Meg Whitman. Bild: ZDNet.

Bereits vergangene Woche hatte US-Medien von den massiven Stellenstreichungen berichtet, nun hat HP die offizielle Bestätiung nachgereicht. Acht Prozent der weltweiten Belegschaft werden ihren Jobs verlieren.

Die Entlassungen sind nach Unternehmensangaben Teil einer Restrukturierung, mit der das Kerngeschäft gestützt werden soll. Die erwarteten Einsparungen von 3 bis 3,5 Milliarden Dollar jährlich will HP in Forschung und Entwicklung investieren.

Derzeit steckt das Unternehmen drei Prozent seiner Einnahmen in Forschung und Entwicklung. Bei gleichbleibendem Umsatz soll der Anteil künftig bei fünf Prozent liegen. CEO Meg Whitman kündigte zudem Einsparungen in anderen Bereichen an, ohne Details zu nennen. Unklar ist, ob damit auch zusätzliche Kündigungen gemeint sind.

Die Sparten Services, Software und Server sollen künftig gestärkt werden, heißt es nun. HP will demnach unter anderem in Cloud-Computing, Analytics, Big Data, Sicherheit, Storage und Networking investieren. Ein Teil des eingesparten Gelds soll auch in Marketing und Vertrieb fließen.

Die Restrukturierung ist aber auch mit Kosten verbunden. Im Geschäftsjahr 2012 rechnet HP mit einer Belastung von 1,7 Milliarden Dollar. Weitere 1,8 Milliarden Dollar sollen auf die Jahre 2013 und 2014 verteilt werden.

Gleichzeitig hat HP an diesem Mittwoch seine Quartalsbilanz präsentiert: Im zweiten Geschäftsquartal 2012 hat der Konzern einen GAAP-Nettogewinn von 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) erwirtschaftet. Das entspricht einem Rückgang von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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