iOS 6 bietet viele Optionen für den Schutz persönlicher Daten
Trotz des allgemeinen Trends, sich bei Facebook & Co. digital zu entblättern, verlangen viele Anwender mehr Schutz für die Privatsphäre. Mit iOS 6 ist dies möglich. Sobald eine App unter dem für Herbst erwarteten mobilen Betriebssystem auf sensible Daten zugreift, wird der Anwender in Form einer Dialogbox darauf aufmerksam gemacht. Der Nutzer kann den Zugriff erlauben oder ablehnen. Dieser Mechanismus ist Anwendern, die ihr Gerät gejailbreakt haben, bereits bekannt. Die App Protect My Privacy schützt die persönlichen Daten auf dem iOS-Gerät. Mit dem Tool kann man den Zugriff von Apps auf Kontakte, Standort, Geräte-ID und Musik unterbinden. Ganz soweit reichen die Möglichkeiten von iOS 6 nicht. Immerhin lässt sich der Zugriff auf Ortungsdienst, Kontakte, Kalender, Erinnerungen und Fotos einschränken. Die Optionen zum Datenschutz findet man in den Einstellungen.
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2 Kommentare zu Privacy in iOS 6: Die neuen Einstellungen im Blick
Das macht mein iOS 5.1.1 auch schon. Beispielsweise bei der Installation von WhatsApp wird man gefragt, ob man dem Zugriff auf die Kontakte zustimmt.
Kleine Anmerkung zum WhatsApp:
Es wird zwar gefragt, ob man dem Zugriff auf die Kontakte zustimmt; Verneint man dies jedoch, zeigt die App nur eine sehr eingeschränkte Funktionalität, so dass der unbefangene User doch geneigt ist, bei der nächsten Abfrage zuzustimmen.
Da die Einträge in den Kontakten oft ein sehr privates Persönlichkeitsprofil vom Geburtsdatum über Adresse, Foto, Telefonnummern u.s.w. beinhalten, ist dringend erforderlich, seitens des Betriebssystems detaillierte Einschränkungen für Zugriffe auf Kontaktdaten vorzusehen.