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Die meisten Jobs in der deutschen Software-Industrie gibt es im Südwesten

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In der deutsche Software- und IT-Dienstleistungsbranche waren Ende 2011 rund 500.000 Personen beschäftigt. Das sind fast 30.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr.

Jeder fünfte in dieser Industrie in der Region beschäftigt und hier soll es laut der Koordinierungsstelle des Software Clusters auch die stärksten Wachstumsimpulse geben.

Die Beschäftigung in der Software-Industrie in Deutschland ist zwischen September 2010 und September 2011 um 6,3 Prozent auf 496.000 Beschäftigte angestiegen. Die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft ist im selben Zeitraum lediglich um durchschnittlich 2,5 Prozent gewachsen. “Mehr als 93.000 der Beschäftigten der Software-Industrie und damit rund jeder fünfte Beschäftigte arbeitet im deutschen Software-Cluster. Das sind mehr Angestellte als in Berlin, Hamburg, Hannover und München zusammen”, so die Koordinierungsstelle in einer Mitteilung.

Der Software-Cluster erstreckt sich rund um die Zentren der Software-Entwicklung Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf. Wesentliche Motoren des Software-Cluster sind dabei die Region Rhein-Main-Neckar mit 43.000 Beschäftigten sowie Nord-Baden mit etwa 38.000 Beschäftigten.

Laut der aktuellen Lünendonk-Liste – dem jährlichen Ranking der Software- und IT-Industrie – sind die größten Software-Unternehmen im Software-Cluster mit Stammsitz in Deutschland die SAP AG (Walldorf), die Software AG (Darmstadt), die Buhl Data Service GmbH (Neunkirchen), die Schleuppen AG (Ettlingen), die P&I AG (Wiesbaden) sowie die proALPHA Software AG (Weilerbach). Hinzu kommen die deutschen Hauptsitze der ausländischen Software-Unternehmen Infor Deutschland (das Unternehmen hat zwischenzeitlich den Hauptsitz von Friedrichsthal nach München verlegt) SAS Deutschland GmbH (Heidelberg), BMC Software GmbH (Frankfurt am Main), CA Deutschland GmbH (Darmstadt) sowie Sage Software GmbH (Frankfurt am Main) sowie die IT-Dienstleister T-Systems (Frankfurt am Main), Accenture GmbH (Kronberg) und CSC Deutschland Solutions GmbH (Wiesbaden).

Das Ziel des Zusammenschlusses die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Dafür werden im Software-Cluster in vier Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software entwickelt. Bei emergenter Software kommen viele Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammen, um hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen.

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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