T-Mobile USA-Chef Humm geht zu Vodafone Europa

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Der CEO von T-Mobile USA, Philipp Humm, wolle näher bei seiner Familie in Europa sein. Jetzt tut er das als Chef für Nord- und Ost-Europa bei Vodafone.

Keine 48 Stunden nachdem die Deutsche Telekom den Rücktritt von Philipp Humm als CEO von T-Mobile USA gemeldet hat, tritt Humm seinen neuen Posten als Leiter des Nord- und Ost-Europa-Geschäftes bei dem Telekom-Konkurrenten T-Mobile an.

Übergangsweise wird Jim Ailing den CEO-Posten von Humm übernehmen. Ein an die Öffentlichkeit gelangtes internes Memo soll zudem belegen, dass Humm den Konzernchef Rene Obermann bereits im April über seine Pläne, sich einem Konkurrenten anzuschließen, informiert hatte.

Nachdem Vodafone sich organisatorisch neu aufstellt, soll das Unternehmen künftig in zwei Regionen aufgeteilt werden. Die Region, die Humm leiten wird, umfasst Deutschland, Großbritannien sowie die Türkei. Und ab ersten Oktober wird Paulo Bertoluzzo, der derzeit Chef von Vodafone Italien ist, südliche Länder wie Italien, Griechenland, Spanien oder Portugal übernehmen.

In der nördlichen Region können die einzelnen Vodafone-Länderniederlassungen vergleichsweise gute Ergebnisse erzielen. Jedoch in den südlichen Ländern gehen die Umsätze zurück. Nachdem Humm bereits T-Mobile Deutschland geleitet hat, verspricht sich Vodafone offenbar, dass er die nötige Expertise für sein künftiges Betätigungsfeld mitbringt.

Emeka Obiodu, Senior Telecoms Strategy Analyst bei Ovum kommentiert: “Als leiter von T-Mobile Deutschland, passt Philipp Humm genau auf Vodafones größten Markt in Nordeuropa. Daher ist diese neue Anstellung weniger dem zu verdanken, was er während seiner Zeit in USA getan beziehungsweise nicht getan hat, sondern es geht vielmehr darum, jemanden zu bekommen, der die nördlichen Märkte Vodafones versteht und jemanden, der diese Aufgabe von Anfang an, umsetzen kann.”

[mit Material von Steve McCaskill, TechWeekEurope.com]

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